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Q2 Leistungskurs · Chemie
Kohlenstoffchemie · Polymere und Gesellschaft

Polykondensation

Das solltest du beherrschen: Sauerstoffhaltige Verbindungen (Einführungsphase (EF) der gymnasialen Oberstufe, Klasse 11)

Ein Polyester-Fleece und eine Nylon-Angelschnur entstehen nicht durch das Aufklappen von Doppelbindungen. Zwei verschiedene Monomere verbinden sich und spalten bei jeder Verknüpfung ein kleines Molekül ab, meist Wasser. Bei der Berechnung musst du daher verfolgen, was verloren geht, nicht nur, was sich verkettet. Das Gewicht einer PET-Pfandflasche lässt sich nicht einfach aus der Summe der Edukte ermitteln. Warum, klärst du auf dieser Seite.

Polykondensation: Verknüpfung unter Abspaltung eines kleinen Moleküls

Erhitzt man Terephthalsäure mit Ethan-1,2-diol in einer offenen Apparatur, nimmt die Masse deutlich ab. Im Kühler sammelt sich eine farblose Flüssigkeit, die sich als Wasser erweist, und der Rückstand wird zähflüssig und lässt sich zu Fasern ziehen. Woher kommt das Wasser, wenn man doch mit trockenen Reinstoffen startet?

Du kennst die Antwort schon aus der Estersynthese: Eine Carboxygruppe und eine Hydroxygruppe bilden eine Estergruppe und Wasser. Das ist eine Kondensationsreaktion. Wenn beide Edukte zwei reaktive Gruppen tragen, kann diese Reaktion immer wieder ablaufen.

Zur Abgrenzung: Die Polymerisation (Kettenwachstumsreaktion) öffnet C=C-Doppelbindungen und spaltet nichts ab. Bei der Polykondensation entsteht dagegen bei jedem Schritt ein Nebenprodukt. Von beiden zu unterscheiden ist die Polyaddition, eine weitere Reaktion (z. B. Diol + Diisocyanat → Polyurethan), die hier nicht behandelt wird.

Kondensationsreaktion zwischen einer Dicarbonsäure und einem Diol: Es entsteht eine Estergruppe und ein Wassermolekül wird abgespalten Dicarbonsäure HOOC–R–COOH Diol HO–R'–OH Es entsteht eine Estergruppe … –CO–O–R'– (+ freie Enden) … und es wird abgespalten: H₂O

Auch Polyamide entstehen so: Eine Carboxygruppe und eine Aminogruppe bilden eine Amidgruppe ($-\mathrm{CO-NH}-$) und Wasser. Das ist die Grundlage von Nylon (Polyamid) und, mit Aminosäuren als Monomeren, formal auch der Proteine.

Üben★☆☆Nicht begonnen
Zur Synthese eines linearen Polyesters lässt man Ethandisäure ($\mathrm{HOOC-COOH}$) mit Ethan-1,2-diol ($\mathrm{HO-CH_2-CH_2-OH}$) reagieren. a) Schreiben Sie die…

Zur Synthese eines linearen Polyesters lässt man Ethandisäure ($\mathrm{HOOC-COOH}$) mit Ethan-1,2-diol ($\mathrm{HO-CH_2-CH_2-OH}$) reagieren.

  1. a) Schreiben Sie die ausgeglichene Reaktionsgleichung für die Bildung des einfachsten linearen Dimers aus je einem Molekül jedes Reaktionspartners und geben Sie die neu gebildete funktionelle Gruppe und das abgespaltene Nebenprodukt an.
  2. b) Begründen Sie, warum beide Monomere bifunktionell sein müssen, damit die Polymerkette unbegrenzt wachsen kann.
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Üben★☆☆Nicht begonnen
Proteine sind natürliche Biopolymere, deren formale Bildungsbilanz der Kondensation von $\alpha$-Aminosäuren der allgemeinen Formel $\mathrm{H_2N-CHR-COOH}$ entspricht.…

Proteine sind natürliche Biopolymere, deren formale Bildungsbilanz der Kondensation von $\alpha$-Aminosäuren der allgemeinen Formel $\mathrm{H_2N-CHR-COOH}$ entspricht.

  1. a) Erklären Sie die Art der Bindung, die die Monomere verknüpft, und schreiben Sie die allgemeine Kondensationsreaktion zwischen zwei Molekülen Glycin ($\mathrm{H_2N-CH_2-COOH}$); geben Sie das abgespaltene Molekül an.
  2. b) Begründen Sie, warum es nicht möglich ist, ein komplexes Zellprotein mit spezifischer Sequenz im Labor durch bloßes Erhitzen einer Mischung seiner Monomere in Lösung chemisch zu synthetisieren.
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Wiederholeinheit und molare Masse

In einer langen Kette wechseln sich Disäure- und Diol-Bausteine ab. Die kleinste Einheit, die sich in der Kette immer wiederholt, ist die Wiederholeinheit. Sie besteht aus einem Disäure- und einem Diol-Baustein. Pro Wiederholeinheit entstehen im Mittel zwei Verknüpfungen: eine Estergruppe zwischen Disäure- und Diol-Baustein innerhalb der Einheit und eine zur nächsten Einheit (jede Bindung zwischen zwei Einheiten wird nur einmal gezählt). Pro Wiederholeinheit gehen also zwei Wassermoleküle verloren.

Rechenschema für die molare Masse der Wiederholeinheit: Masse der Disäure plus Masse des Diols minus zwei Wassermoleküle M (Disäure) + M (Diol) − 2 · M (H₂O) = M (Wiederholeinheit)

Besteht das Polymer nur aus einem Monomer, das zwei verschiedene Gruppen trägt (z. B. Milchsäure, $\mathrm{HO-CH(CH_3)-COOH}$, der Baustein von PLA), geht pro Monomereinheit genau ein Wassermolekül verloren: $M(\text{Wiederholeinheit}) = M(\text{Monomer}) - M(\mathrm{H_2O})$. Die Wiederholeinheit ist hier das Monomer selbst abzüglich Wasser.

Üben★☆☆Nicht begonnen
Poly(ethylenterephthalat), im Handel als PET bekannt, ist ein durch Kondensation aus Benzol-1,4-dicarbonsäure (Terephthalsäure, $\mathrm{C_8H_6O_4}$,…

Poly(ethylenterephthalat), im Handel als PET bekannt, ist ein durch Kondensation aus Benzol-1,4-dicarbonsäure (Terephthalsäure, $\mathrm{C_8H_6O_4}$, $M = 166,13\,\text{g}\cdot\text{mol}^{-1}$) und Ethan-1,2-diol ($\mathrm{C_2H_6O_2}$, $M = 62,07\,\text{g}\cdot\text{mol}^{-1}$) synthetisierter Polyester.

  1. a) Leiten Sie die Formel der Wiederholungseinheit her, die einem Disäure/Diol-Paar des Polymers im Grenzfall sehr langer Ketten entspricht.
  2. b) Berechnen Sie die molare Masse dieser Wiederholungseinheit, wenn bei jedem Einbauschritt eines Disäure/Diol-Paares zwei Wassermoleküle ($\mathrm{H_2O}$, $M = 18,02\,\text{g}\cdot\text{mol}^{-1}$) abgespalten werden.
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Üben★★☆Nicht begonnen
Nylon 6,6 ist ein Polyamid, das industriell durch Reaktion von Hexandisäure ($\mathrm{HOOC-(CH_2)4-COOH}$, $M = 146,14\,\text{g}\cdot\text{mol}^{-1}$) und…

Nylon 6,6 ist ein Polyamid, das industriell durch Reaktion von Hexandisäure ($\mathrm{HOOC-(CH_2)_4-COOH}$, $M = 146,14\,\text{g}\cdot\text{mol}^{-1}$) und Hexan-1,6-diamin ($\mathrm{H_2N-(CH_2)_6-NH_2}$, $M = 116,21\,\text{g}\cdot\text{mol}^{-1}$) hergestellt wird.

  1. a) Schreiben Sie die Struktur der Wiederholungseinheit des Polymers im Grenzfall langer Ketten und berechnen Sie ihre theoretische molare Masse, wenn $M(\mathrm{H_2O}) = 18,02\,\text{g}\cdot\text{mol}^{-1}$ gilt.
  2. b) In einem Reaktor entsteht aus genau 10 Molekülen Disäure und 10 Molekülen Diamin ein lineares Oligomer mit nicht zyklisierten Endgruppen ($-\mathrm{COOH}$ und $-\mathrm{NH_2}$). Berechnen Sie die genaue molare Masse dieses endlichen Oligomers.
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Üben★★☆Nicht begonnen
Poly(milchsäure) (PLA) ist ein biologisch abbaubarer Polyester, der durch Selbstkondensation von 2-Hydroxypropansäure (Milchsäure, $\mathrm{CH_3-CH(OH)-COOH}$,…

Poly(milchsäure) (PLA) ist ein biologisch abbaubarer Polyester, der durch Selbstkondensation von 2-Hydroxypropansäure (Milchsäure, $\mathrm{CH_3-CH(OH)-COOH}$, $M = 90,08\,\text{g}\cdot\text{mol}^{-1}$), einem bifunktionellen Hydroxycarbonsäure-Monomer, gewonnen werden kann.

  1. a) Stellen Sie die Halbstrukturformel der Wiederholungseinheit von PLA in einer linearen Polymerkette dar und berechnen Sie ihre molare Masse unter Berücksichtigung von $M(\mathrm{H_2O}) = 18,02\,\text{g}\cdot\text{mol}^{-1}$.
  2. b) Eine homogene Probe wird polymerisiert und liefert lineare Ketten aus 150 Monomereinheiten Milchsäure. Berechnen Sie die genaue molare Masse dieser Ketten unter Berücksichtigung intakter Endgruppen ($-\mathrm{H}$ und $-\mathrm{OH}$).
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Endliche Ketten: Monomere und Wassermoleküle zählen

Vereinigt man 2 Monomere, entsteht 1 Wassermolekül. Bei 3 Monomeren sind es 2, bei 4 Monomeren 3. Warum ist die Zahl der Wassermoleküle immer um eins kleiner als die Zahl der Bausteine?

Die freien Enden einer Polyesterkette sind eine Carboxygruppe ($-\mathrm{COOH}$) und eine Hydroxygruppe ($-\mathrm{OH}$). Das gilt auch für ein Oligomer aus je zwei Disäure- und zwei Diol-Molekülen im Wechsel (z. B. $\mathrm{HOOC-R_1-CO-O-R_2-O-CO-R_1-CO-O-R_2-OH}$): 4 Monomere, 3 Verknüpfungen, 3 $\mathrm{H_2O}$; ein Ende trägt $-\mathrm{COOH}$, das andere $-\mathrm{OH}$. Beginnt und endet die Kette mit derselben Monomersorte, tragen beide Enden dieselbe Gruppe. Der Polymerisationsgrad $P_n$ gibt die mittlere Zahl der Monomere pro Kette an (alle Monomere gezählt, nicht nur Paare). Bei $n$ Wiederholeinheiten (je ein Disäure-Diol-Paar) gilt $P_n = 2n$.

Offene Kette aus drei abwechselnden Monomeren mit zwei Verknüpfungen und zwei abgespaltenen Wassermolekülen H₂O H₂O Disäure Diol Disäure 3 Monomere → 2 Bindungen → 2 H₂O
Üben★★☆Nicht begonnen
Die stufenweise Kondensation bifunktioneller Monomere liefert Oligomere, bevor hohe Molekülmassen erreicht werden. Das folgende Schema zeigt die Bildung eines linearen…

Die stufenweise Kondensation bifunktioneller Monomere liefert Oligomere, bevor hohe Molekülmassen erreicht werden. Das folgende Schema zeigt die Bildung eines linearen Oligomers aus zwei Molekülen einer Dicarbonsäure $\mathrm{HOOC-R_1-COOH}$ und zwei Molekülen eines Diols $\mathrm{HO-R_2-OH}$ im Wechsel:

?− R₁ −COO− R₂ −OOC− R₁ −COO− R₂ −? Reste der Disäure (R₁) und des Diols (R₂)
  1. a) Bestimmen Sie anhand des linearen Diagramms aus 4 verbundenen Monomerbausteinen die genaue Anzahl der Wassermoleküle, die bei der Bildung dieses Tetramers abgespalten werden, und formulieren Sie die freien funktionellen Gruppen an jedem Kettenende.
  2. b) Eine lineare offene Kette entsteht durch strenge Polykondensation von $n$ Disäure-Molekülen und $n$ Diol-Molekülen ohne Ringbildung. Leiten Sie den allgemeinen Ausdruck für die Anzahl der gebildeten Wassermoleküle in Abhängigkeit von $n$ her.
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Üben★★★Nicht begonnen
Bei der Synthese von Nylon 6,6 werden in einen Reaktor $146,14\,\text{g}$ Hexandisäure ($1,00\,\text{mol}$, $M = 146,14\,\text{g}\cdot\text{mol}^{-1}$) und…

Bei der Synthese von Nylon 6,6 werden in einen Reaktor $146,14\,\text{g}$ Hexandisäure ($1,00\,\text{mol}$, $M = 146,14\,\text{g}\cdot\text{mol}^{-1}$) und $116,21\,\text{g}$ Hexan-1,6-diamin ($1,00\,\text{mol}$, $M = 116,21\,\text{g}\cdot\text{mol}^{-1}$) gegeben. Die Reaktion wird ohne Ringbildung abgebrochen, sobald eine mittlere Kettenlänge von $n = 50$ Disäure-Diamin-Paaren pro Makromolekül erreicht ist (Polymerisationsgrad bezogen auf die Anzahl der Monomere $\bar{X}_n = 100$). Gegeben: $M(\mathrm{H_2O}) = 18,02\,\text{g}\cdot\text{mol}^{-1}$.

  1. a) Bestimmen Sie die gesamte Stoffmenge und die genaue Masse des im gesamten Reaktor bei der Kondensation gebildeten Wassers.
  2. b) Berechnen Sie die zahlenmittlere Molekülmasse ($\bar{M}_n$) des entstehenden Polymers unter Berücksichtigung der Endgruppen und bestimmen Sie den prozentualen Fehler, der entsteht, wenn sie näherungsweise als $50\cdot M_{\text{rep}}$ berechnet wird.
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Massenbilanz im Reaktor und Peptide

Massenbilanz. Die Masse des trockenen Polymers ergibt sich aus der Masse der eingesetzten Monomere minus der Masse des abgespaltenen Wassers. Das Wasser entweicht als Dampf aus dem Reaktor. Bei vollständigem Umsatz und Polymerisationsgrad $P_n$ gilt für die Stoffmengen:

$$n(\text{Ketten}) = \frac{n(\text{Monomere gesamt})}{P_n}\qquad n(\mathrm{H_2O}) = n(\text{Monomere gesamt}) - n(\text{Ketten})$$ $$m(\text{Polymer}) = m(\text{Monomere}) - n(\mathrm{H_2O})\cdot M(\mathrm{H_2O})$$ Ein Polymer mit der Ausbeute $\eta = 100\,\%$ ist daher trotzdem leichter als die eingesetzten Edukte. Die Ausbeute vergleicht die tatsächliche mit der theoretisch möglichen Polymermasse, nicht mit der Eduktmasse.

Das Volumen des Wasserdampfs berechnest du mit der idealen Gasgleichung $p\cdot V = n\cdot R\cdot T$ mit $R = 8{,}314\,\mathrm{J/(mol\cdot K)}$ und $T$ in Kelvin.

Peptide. Aminosäuren ($\mathrm{H_2N-CHR-COOH}$) sind bifunktionell. Die $-\mathrm{COOH}$-Gruppe der einen reagiert mit der $-\mathrm{NH_2}$-Gruppe der anderen zur Peptidbindung ($-\mathrm{CO-NH}-$, eine Amidgruppe) unter Abspaltung von Wasser. Aus zwei Glycin-Molekülen entsteht das Dipeptid Gly-Gly:

$$\mathrm{H_2N-CH_2-COOH} + \mathrm{H_2N-CH_2-COOH} \longrightarrow \mathrm{H_2N-CH_2-CO-NH-CH_2-COOH} + \mathrm{H_2O}$$ Ein Tetrapeptid aus 4 Aminosäuren setzt $4-1 = 3$ Wassermoleküle frei, es gilt dieselbe Zählregel wie oben. Seine molare Masse ist die Summe der vier Aminosäuren minus $3\cdot M(\mathrm{H_2O})$.

Üben★★★Nicht begonnen
Eine technische Charge PET wird aus Terephthalsäure ($\mathrm{C_8H_6O_4}$, $M = 166,13\,\text{g}\cdot\text{mol}^{-1}$) und Ethan-1,2-diol ($\mathrm{C_2H_6O_2}$,…

Eine technische Charge PET wird aus Terephthalsäure ($\mathrm{C_8H_6O_4}$, $M = 166,13\,\text{g}\cdot\text{mol}^{-1}$) und Ethan-1,2-diol ($\mathrm{C_2H_6O_2}$, $M = 62,07\,\text{g}\cdot\text{mol}^{-1}$) in streng äquimolarem Verhältnis ($10,00\,\text{mol}$ von jedem Reaktionspartner) hergestellt.

  1. a) Der Prozess endet, wenn der zahlenmittlere Polymerisationsgrad der linearen Mischung $\bar{X}_n = 200$ erreicht (also Ketten aus insgesamt 200 Monomeren, je 100 von jeder Sorte, ohne Ringbildung). Berechnen Sie die Masse des erhaltenen trockenen Polyesters und die Massenausbeute des Polymers bezogen auf die Anfangsmasse der Edukte.
  2. b) Begründen Sie, welcher thermodynamische Faktor es industriell erforderlich macht, den entstehenden Wasserdampf unter Vakuum und bei hoher Temperatur kontinuierlich abzuführen. Gegeben: $M(\mathrm{H_2O})=18{,}02\,\mathrm{g}\cdot\mathrm{mol}^{-1}$.
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Üben★★★Nicht begonnen
Ein lineares Tetrapeptid mit der Sequenz $\mathrm{H_2N-Ala-Gly-Ala-Gly-COOH}$ wird aus $L$-Alanin ($\mathrm{C_3H_7NO_2}$, $M = 89,09\,\text{g}\cdot\text{mol}^{-1}$) und…

Ein lineares Tetrapeptid mit der Sequenz $\mathrm{H_2N-Ala-Gly-Ala-Gly-COOH}$ wird aus $L$-Alanin ($\mathrm{C_3H_7NO_2}$, $M = 89,09\,\text{g}\cdot\text{mol}^{-1}$) und Glycin ($\mathrm{C_2H_5NO_2}$, $M = 75,07\,\text{g}\cdot\text{mol}^{-1}$) synthetisiert.

  1. a) Schreiben Sie die stöchiometrische Reaktionsgleichung der Tetrapeptid-Bildung, berechnen Sie dessen genaue molare Masse, wenn $M(\mathrm{H_2O}) = 18,02\,\text{g}\cdot\text{mol}^{-1}$ gilt, und berechnen Sie das Volumen, das das Wasser aus der formalen Kondensationsbilanz von $0,250\,\text{mol}$ Tetrapeptid als Dampf einnehmen würde, gemessen getrennt bei $120,0\,^\circ\text{C}$ und $1,00\,\text{atm}$ ($R = 0,082\,\text{atm}\cdot\text{L}\cdot\text{mol}^{-1}\cdot\text{K}^{-1}$).
  2. b) Erklären Sie, warum natürliche Proteine einzigartige katalytische und strukturelle Eigenschaften besitzen, die sich nicht durch bloße zufällige Kondensationspolymerisation ihrer Monomere nachbilden lassen.
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Zurück zum Anfang: Die Masse von Fleece oder Nylonschnur ergibt sich nicht aus der Summe der Edukte. Du musst für jede gebildete Bindung $18{,}02\,\mathrm{g/mol}$ Wasser abziehen, das als Dampf entweicht.

Auf einen Blick

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