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Q2 Grundkurs · Biologie
Vorbereitung auf das Abitur Biologie · Zentralabitur Biologie Grundkurs: Ökologie sowie Genetik und Evolution

Genexpression, Regulation und Mutationen

In Ihrem Körper tragen fast alle Zellen dieselbe DNA. Trotzdem arbeitet eine Leberzelle ganz anders als eine Muskelzelle. Und manchmal genügt der Austausch eines einzigen Nukleotids, um ein Protein unbrauchbar zu machen. In diesem Abschnitt klären Sie, wie die genetische Information gespeichert, kopiert, abgelesen, verändert und reguliert wird. Am Ende kehren wir zu der Frage zurück, warum gleiche DNA ungleiche Zellen ergibt.

Bau der DNA und Replikation

Ein Nukleotid besteht aus drei Teilen: dem Zucker Desoxyribose, einem Phosphatrest und einer (Stickstoff-)Base (A, T, G oder C). Im Einzelstrang verbindet eine Phosphodiesterbindung das Phosphat des einen Nukleotids mit dem Zucker des nächsten. So entsteht das Zucker-Phosphat-Rückgrat, an dem die Basen nach innen zeigen.

Zwei Einzelstränge bilden eine Doppelhelix. Sie liegen antiparallel: Der eine Strang läuft 5′→3′, der Gegenstrang 3′→5′. Die Basen paaren sich komplementär über Wasserstoffbrücken: A–T mit 2, G–C mit 3 Wasserstoffbrücken.

Zwei antiparallele DNA-Einzelstränge mit komplementärer Basenpaarung, 5′- und 3′-Enden beschriftet AT GC TA CG 5′3′ 3′5′

Als Beleg für die Basenpaarung dienen die Chargaff-Regeln: In jeder doppelsträngigen DNA gilt A = T und G = C, also A + G = 50 % (Purine = Pyrimidine).

Semikonservative Replikation

Vor jeder Zellteilung wird die DNA verdoppelt. Die Doppelhelix wird an der Replikationsgabel durch die Helikase aufgetrennt. Jeder alte Strang dient als Matrize. Die DNA-Polymerase fügt komplementäre Nukleotide an, aber nur in 5′→3′-Richtung und nur an ein vorhandenes Ende. Dafür setzt die Primase zuerst einen kurzen RNA-Primer. Am Leitstrang geht das kontinuierlich. Am Folgestrang entstehen Okazaki-Fragmente, die die Ligase verknüpft. Die Bausteine sind Nukleosidtriphosphate: Ihre Spaltung liefert die Energie für die Verknüpfung, die Replikation hat also einen Energiebedarf.

Ergebnis: Jede neue Doppelhelix besteht aus einem alten und einem neuen Strang. Das nennt man semikonservativ.

Meselson-Stahl-Versuch

Wie kam man auf die semikonservative Replikation? Es standen drei Hypothesen zur Wahl: konservativ (alte Doppelhelix bleibt, neue entsteht ganz neu), semikonservativ und dispersiv (gemischte Stücke). Bakterien wurden in schwerem ¹⁵N-Medium gezüchtet und dann in leichtes ¹⁴N-Medium überführt. Die DNA wurde im Dichtegradienten aufgetrennt.

Drei Zentrifugenröhrchen: Generation 0 mit schwerer Bande, Generation 1 mit mittlerer Bande, Generation 2 mit mittlerer und leichter Bande Generation 0 schwer mittel leicht mittel Generation 1 Generation 2 oben leicht (¹⁴N),unten schwer (¹⁵N)

Deutung: In Generation 1 gibt es nur eine mittlere Bande. Das schließt die konservative Hypothese aus (sie ergäbe eine schwere und eine leichte Bande). In Generation 2 treten mittlere und leichte Bande auf. Das schließt die dispersive Hypothese aus (sie ergäbe nur eine immer leichter werdende Bande) und passt zur semikonservativen Replikation.

Üben★☆☆Nicht begonnen
Bau der DNA und Replikation Die Analyse der DNA einer Zelle ergab einen Anteil von 28 % Adenin-Nukleotiden. Die DNA bildet eine antiparallele Doppelhelix mit…

Bau der DNA und Replikation

Die Analyse der DNA einer Zelle ergab einen Anteil von 28 % Adenin-Nukleotiden. Die DNA bildet eine antiparallele Doppelhelix mit komplementärer Basenpaarung.

  1. a) Bestimmen Sie die Anteile der übrigen Basen und begründen Sie Ihre Angabe mit den Chargaff-Regeln.
  1. b) Beschreiben Sie den Bau eines Nukleotids und die Verknüpfung der Nukleotide in einem Einzelstrang.
  1. c) Beschreiben Sie das Grundprinzip der semikonservativen Replikation.
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Üben★★★Nicht begonnen
Dichtegradientenversuch zur Replikation Bakterien wurden lange in Medium mit schwerem Stickstoff $^{15}\mathrm{N}$ gezüchtet und dann in Medium mit leichtem…

Dichtegradientenversuch zur Replikation

Bakterien wurden lange in Medium mit schwerem Stickstoff $^{15}\mathrm{N}$ gezüchtet und dann in Medium mit leichtem $^{14}\mathrm{N}$ überführt. Aus den Zellen wurde nach jeder Teilung die DNA isoliert und in einer Dichtegradientenzentrifugation aufgetrennt.

Generation nach Überführung Banden im Gradienten
0 eine Bande (schwer)
1 eine Bande (mittlere Dichte)
2 zwei Banden: mittel und leicht, gleich stark
3 zwei Banden: mittel und leicht
  1. a) Leiten Sie aus den Befunden das Grundprinzip der semikonservativen Replikation ab und begründen Sie, warum konservative und dispersive Replikation ausgeschlossen werden können.
  1. b) Berechnen Sie für Generation 3 die Anteile der DNA-Moleküle in den beiden Banden, wenn aus einem Ausgangsmolekül in Generation 3 acht Moleküle entstehen.
  1. c) Erläutern Sie den Energiebedarf der Replikation und die Bedeutung von DNA-Polymerase, Primer und Ligase für den Folgestrang.
Lösen

Von der DNA zum Protein

Die Information liegt in der Basenfolge. Sie wird in zwei Schritten zum Protein:

  1. Transkription: Die RNA-Polymerase liest den codogenen Strang (Matrizenstrang) ab und baut eine komplementäre mRNA auf (statt T steht U). Die mRNA wird 5′→3′ synthetisiert, der Matrizenstrang wird 3′→5′ gelesen.

  2. Translation: Am Ribosom werden Codons der mRNA in eine Aminosäuresequenz übersetzt.

Der genetische Code: Drei Basen (ein Triplett, auf der mRNA Codon) codieren eine Aminosäure. Er ist degeneriert (mehrere Codons für eine Aminosäure), eindeutig (ein Codon, eine Aminosäure) und universell. AUG ist das Startcodon (Met), UAA, UAG und UGA sind Stoppcodons. Die Code-Sonne wird in der Klausur als Material mitgegeben, Sie müssen sie nicht auswendig kennen.

Die tRNA ist der Adapter: An einem Ende trägt sie eine bestimmte Aminosäure, am anderen das Anticodon, das zum Codon komplementär ist. Die Ribosomen lesen das Leseraster Codon für Codon, die Aminosäuren werden durch Peptidbindungen verknüpft.

Üben★☆☆Nicht begonnen
Von der DNA zum Peptid Der codogene (Matrizen-)Strang eines Gens enthält die Sequenz 3′-TAC GGT CAA ATT-5′. Ausschnitt aus der Code-Sonne (mRNA-Codons): | Codon | AUG |…

Von der DNA zum Peptid

Der codogene (Matrizen-)Strang eines Gens enthält die Sequenz 3′-TAC GGT CAA ATT-5′. Ausschnitt aus der Code-Sonne (mRNA-Codons):

Codon AUG CCA GUU UAA
Bedeutung Met (Start) Pro Val Stopp
  1. a) Bestimmen Sie die Sequenz der mRNA und geben Sie die Richtung 5′→3′ an.
  1. b) Bestimmen Sie die Aminosäuresequenz des entstehenden Peptids.
  1. c) Erläutern Sie die Rolle der tRNA bei der Translation.
Lösen

Prokaryoten und Eukaryoten im Vergleich

Bei Eukaryoten sind die Prozesse räumlich getrennt (Kompartimentierung): Die Transkription läuft im Zellkern, die Translation im Cytoplasma an den Ribosomen. Die Primärtranskript (prä-mRNA) wird vor dem Export prozessiert:

  • Spleißen: Die nicht codierenden Introns werden herausgeschnitten, die Exons verknüpft.

  • 5′-Cap am Anfang und Poly-A-Schwanz am Ende schützen die mRNA vor Abbau und erleichtern die Translation.

Bei Prokaryoten (z. B. Escherichia coli) gibt es keinen Zellkern. Die Translation beginnt schon an der noch entstehenden mRNA, Transkription und Translation sind gekoppelt. Spleißen findet bei Bakterien in der Regel nicht statt.

Prokaryoten Eukaryoten
Ort der Transkription Cytoplasma Zellkern
Ort der Translation Cytoplasma, gekoppelt Cytoplasma, getrennt
Prozessierung der mRNA keine Spleißen, Cap, Poly-A
Üben★★☆Nicht begonnen
Genexpression bei Bakterien und beim Menschen Ein menschliches Gen umfasst 8.000 bp. Die reife mRNA besteht aus 1.200 Nukleotiden, davon 1.050 im codierenden Bereich…

Genexpression bei Bakterien und beim Menschen

Ein menschliches Gen umfasst 8.000 bp. Die reife mRNA besteht aus 1.200 Nukleotiden, davon 1.050 im codierenden Bereich einschließlich Stoppcodon. Die prä-mRNA wurde im Zellkern gebildet und dort durch Spleißen, Anfügen einer 5′-Cap-Struktur und eines Poly-A-Schwanzes verändert. Bei Escherichia coli beginnt die Translation bereits an der noch entstehenden mRNA.

  1. a) Berechnen Sie den Anteil der Introns an der Gen-Länge (Annahme: Die prä-mRNA entspricht der Gen-Länge, die reife mRNA enthält nur Exons) und die Zahl der Aminosäuren des Proteins.
  1. b) Vergleichen Sie die Realisierung der genetischen Information bei Prokaryoten und Eukaryoten.
  1. c) Erläutern Sie die Bedeutung der Kompartimentierung für die eukaryotische Proteinbiosynthese.
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Genmutationen

Eine Genmutation ist eine Veränderung der Basensequenz eines Gens. Sie wirkt in der Kette DNA → mRNA → Protein → Merkmal.

Art Veränderung Mögliche Folge
Substitution Austausch einer Base stumm (gleiche Aminosäure), Missense (andere Aminosäure), Nonsense (Stoppcodon)
Insertion eine Base kommt dazu Rasterschiebung
Deletion eine Base fällt weg Rasterschiebung

Fehlen oder entstehen drei Basen (oder ein Vielfaches), bleibt das Leseraster erhalten. Es fehlt oder kommt nur eine Aminosäure dazu. Bei einer Rasterschiebung ändern sich alle Codons ab der Mutationsstelle, oft folgt schnell ein Stoppcodon.

Wie ein verändertes Protein einen anderen Phänotyp erzeugt, zeigt die Sichelzellanämie: Eine Substitution ersetzt in der β-Kette des Hämoglobins eine Aminosäure, das Hämoglobin verklumpt bei Sauerstoffmangel, die roten Blutzellen verformen sich.

Mutationen liefern neue Allele und sind damit ein Evolutionsfaktor.

Üben★☆☆Nicht begonnen
Sichelzellanämie Beim Gen für die β-Kette des Hämoglobins ist bei Menschen mit Sichelzellanämie im codogenen Strang an einer Stelle statt CTC die Basenfolge CAC…

Sichelzellanämie

Beim Gen für die β-Kette des Hämoglobins ist bei Menschen mit Sichelzellanämie im codogenen Strang an einer Stelle statt CTC die Basenfolge CAC vorhanden. Auf der mRNA steht dadurch statt GAG (Glutaminsäure) das Codon GUG (Valin). Die veränderten Hämoglobinmoleküle verklumpen bei Sauerstoffmangel.

  1. a) Bestimmen Sie die Art der Genmutation.
  1. b) Beschreiben Sie die Auswirkungen auf Genprodukt und Phänotyp.
  1. c) Erklären Sie, warum nicht jede Substitution einen veränderten Phänotyp zur Folge hat.
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Mutationen im Modellgen Ausschnitt der mRNA eines Modellgens (5′→3′): AUG GAU UUC AUC GGC UAA. Auszug aus der Code-Sonne: AUG Met (Start); GAU Asp; GUU Val; UUC Phe; UUU…

Mutationen im Modellgen

Ausschnitt der mRNA eines Modellgens (5′→3′): AUG GAU UUC AUC GGC UAA. Auszug aus der Code-Sonne: AUG Met (Start); GAU Asp; GUU Val; UUC Phe; UUU Phe; AUC Ile; CAU His; CGG Arg; CUA Leu; GGC Gly; UAA Stopp.

Drei Mutanten:

  • Mutante 1: Deletion der drei Basen UUC.

  • Mutante 2: Insertion einer Base G nach dem Codon GAU.

  • Mutante 3: Substitution UUC → UUU.

  1. a) Bestimmen Sie die Aminosäuresequenz des Wildtyps und der drei Mutanten (bei Mutante 2 bis zum letzten vollständigen Codon vor Ende des Ausschnitts).
  1. b) Erklären Sie die Auswirkungen jeder Mutante auf Genprodukt und Phänotyp.
  1. c) Beurteilen Sie, welche Mutante vermutlich die schwerste Folge hat, und erläutern Sie die Mutation als Evolutionsfaktor.
Lösen

Regulation der Genaktivität bei Eukaryoten

Leber- und Muskelzellen haben dieselbe DNA, aber verschiedene Gene sind aktiv (differenzielle Genexpression, Grundlage der Zelldifferenzierung). Die Regulation sorgt auch dafür, dass nur so viel Genprodukt entsteht, wie die Zelle braucht (Homöostase).

Transkriptionsfaktoren

Transkriptionsfaktoren (TF) sind Proteine, die an bestimmte DNA-Abschnitte binden. Am Promotor setzt die RNA-Polymerase an. Enhancer sind weiter entfernte Bindestellen. Ein Aktivator bindet an den Enhancer und fördert über den Promotor die Transkription. Ein Repressor hemmt sie. Meist wirken mehrere TF zusammen.

DNA-Methylierung (Epigenetik)

Enzyme hängen Methylgruppen an Cytosin-Basen, vor allem im Promotorbereich. Ein methylierter Promotor ist für die Transkription schlecht zugänglich, das Gen ist ruhiggestellt. Die DNA-Sequenz bleibt dabei gleich. Die Gesamtheit solcher Markierungen heißt Epigenom. Methylierungsmuster können bei Zellteilungen weitergegeben werden und von Umwelteinflüssen (z. B. Ernährung) abhängen.

Vom Anfang zurück: Gleiche DNA ergibt ungleiche Zellen, weil in jedem Zelltyp andere Transkriptionsfaktoren vorliegen und andere Bereiche methyliert sind, sodass jeweils andere Gene aktiv sind.

Üben★★☆Nicht begonnen
Transkriptionsfaktoren im Reportergenversuch In Leberzellkulturen wurde ein Reportergen (Luciferase, Maß für Genaktivität) hinter einen Promotor gesetzt. Es wurden vier…

Transkriptionsfaktoren im Reportergenversuch

In Leberzellkulturen wurde ein Reportergen (Luciferase, Maß für Genaktivität) hinter einen Promotor gesetzt. Es wurden vier Konstrukte untersucht; ein Aktivator-Transkriptionsfaktor (TF) wurde in den Zellen jeweils vorhanden bzw. ausgeschaltet.

Konstrukt Enhancer TF in der Zelle Luciferase-Aktivität (relative Einheiten)
A ja ja 100
B ja nein 6
C nein ja 9
D nein nein 5
  1. a) Werten Sie die Messwerte aus.
  1. b) Erklären Sie die Regulation der Genaktivität durch Transkriptionsfaktoren, Promotor und Enhancer anhand der Daten.
  1. c) Stellen Sie eine Hypothese auf, wie ein Repressor wirken könnte, und planen Sie ein Experiment zur Überprüfung.
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Üben★★☆Nicht begonnen
DNA-Methylierung bei Mäusen Mäuse mit dem Allel Agouti* haben ein gelbes Fell, wenn das Gen nicht methyliert ist. Ist die Promotorregion methyliert, ist das Gen…

DNA-Methylierung bei Mäusen

Mäuse mit dem Allel Agouti haben ein gelbes Fell, wenn das Gen nicht methyliert ist. Ist die Promotorregion methyliert, ist das Gen ruhiggestellt und das Fell braun. Trächtige Weibchen erhielten entweder Standardfutter oder Futter mit zusätzlichen Methylgruppen-Spendern (je 60 Nachkommen, genetisch identische Linie).

gelbes Fell braunes Fell
Standardfutter 45 15
Futter mit Methylgruppen-Spendern 21 39
  1. a) Berechnen Sie die Anteile gelber Nachkommen in Prozent für beide Gruppen.
  1. b) Erklären Sie die Befunde mit der DNA-Methylierung.
  1. c) Grenzen Sie eine epigenetische Veränderung von einer Genmutation ab.
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Üben★★★Nicht begonnen
Umprogrammierung von Fibroblasten Bindegewebszellen (Fibroblasten) der Maus wurden in Kulturen untersucht: Kontrolle ohne Behandlung; Einbringen des…

Umprogrammierung von Fibroblasten

Bindegewebszellen (Fibroblasten) der Maus wurden in Kulturen untersucht: Kontrolle ohne Behandlung; Einbringen des Transkriptionsfaktor-Gens MyoD; MyoD zusammen mit 5-Azacytidin (hemmt die Methylierung neu gebildeter DNA). Ausgezählt wurde der Anteil Muskelzell-ähnlicher Zellen (je 1.000 Zellen, ein Versuch).

Ansatz Muskelzell-ähnliche Zellen
Kontrolle 0
MyoD 40
MyoD + 5-Azacytidin 380
  1. a) Berechnen Sie die Anteile in Prozent und beschreiben Sie das Ergebnis.
  1. b) Erklären Sie die Befunde mit der Regulation der Genaktivität durch Transkriptionsfaktoren und DNA-Methylierung und gehen Sie auf die Zelldifferenzierung bei identischem Genom ein.
  1. c) Beurteilen Sie die Aussagekraft des Versuchs (Fehlerquellen, fehlende Kontrollen) und stellen Sie eine Hypothese zur Erklärung der geringen Wirkung von MyoD allein auf.
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Auf einen Blick

  • DNA: Nukleotide (Desoxyribose, Phosphat, Base), antiparallele Doppelhelix, A–T (2 H-Brücken), G–C (3), Chargaff: A = T, G = C.

  • Replikation: semikonservativ (Meselson-Stahl), Helikase, Primase, DNA-Polymerase 5′→3′, Leit- und Folgestrang, Ligase.

  • Transkription: Matrizenstrang → mRNA. Translation: Codon–Anticodon am Ribosom, Code degeneriert, eindeutig, universell.

  • Eukaryoten: Spleißen, Cap, Poly-A, räumliche Trennung. Prokaryoten: gekoppelte Transkription und Translation.

  • Genmutationen: stumm, Missense, Nonsense, Rasterschiebung bei Insertion und Deletion.

  • Regulation: Transkriptionsfaktoren (Promotor, Enhancer) und DNA-Methylierung.

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