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Q1 Leistungskurs · Chemie
Ionenbindung, Nachweisreaktionen und Bewertungsaufgaben in der Chemie (Q1) · Ionengitter und Lösungsvorgänge von Salzen

Gitterenergie, Solvatationsenergie und Lösungsenthalpie

Nach einem Foul im Handballspiel drückt der Betreuer eine Kühlpackung zusammen, und sie wird sofort eiskalt, ganz ohne Kühlschrank. Im Handwärmer für den Winterspaziergang am Rhein passiert das Gegenteil: Er wird warm. In beiden Fällen löst sich ein Salz in Wasser. Warum erwärmt sich die eine Lösung, während sich die andere abkühlt? Das klärst du in diesem Abschnitt über das Wechselspiel von Gitterenergie und Solvatationsenergie.

Das Ionengitter

Salze wie Natriumchlorid bestehen aus positiv geladenen Kationen und negativ geladenen Anionen. Die Ionen ordnen sich regelmäßig im Ionengitter an. Dabei ist jedes Ion von möglichst vielen Gegenionen umgeben, denn so ist die elektrostatische Anziehung am größten. Im NaCl-Gitter hat jedes $\mathrm{Na^+}$-Ion sechs $\mathrm{Cl^-}$-Nachbarn und umgekehrt (Koordinationszahl 6).

Ebener Schnitt durch das NaCl-Ionengitter: kleine Natrium-Ionen und große Chlorid-Ionen wechseln sich ab. Na⁺ Cl⁻ Anziehung zwischen Gegenionen in allen Richtungen

Zwischen den Ionen wirkt die Ionenbindung, also die elektrostatische Anziehung entgegengesetzt geladener Ionen (Coulomb-Kraft). Sie ist ungerichtet und wirkt in alle Richtungen. Das erklärt die typischen Eigenschaften der Salze:

  • Salze sind hart, aber spröde. Verschiebt man eine Gitterebene um einen Ionenabstand, stehen sich gleich geladene Ionen gegenüber, die Abstoßung überwiegt und der Kristall spaltet.

  • Salze haben hohe Schmelztemperaturen, weil viele starke Bindungen gelöst werden müssen.

  • Im festen Zustand leiten sie den Strom nicht, weil die Ionen auf ihren Gitterplätzen festsitzen. In der Schmelze oder in Lösung sind die Ionen beweglich.

Beim Vergleich von $\mathrm{NaCl}$ ($\mathrm{Na^+}$, $\mathrm{Cl^-}$) mit $\mathrm{MgO}$ ($\mathrm{Mg^{2+}}$, $\mathrm{O^{2-}}$) hat MgO doppelt so hohe Ladungen und kleinere Ionen. Die Anziehung ist daher viel größer, und das Gitter schmilzt erst bei deutlich höherer Temperatur.

Üben★☆☆Nicht begonnen
Natriumchlorid $\mathrm{NaCl}$ bildet ein Ionengitter aus $\mathrm{Na^+}$- und $\mathrm{Cl^-}$-Ionen. a) Beschreiben Sie den Aufbau des Ionengitters von Natriumchlorid…

Natriumchlorid $\mathrm{NaCl}$ bildet ein Ionengitter aus $\mathrm{Na^+}$- und $\mathrm{Cl^-}$-Ionen.

  1. a) Beschreiben Sie den Aufbau des Ionengitters von Natriumchlorid (Art der Teilchen, Anordnung, Art der wirkenden Kräfte).
  2. b) Erklären Sie, warum ein Natriumchlorid-Kristall spröde ist.
Lösen
Üben★★☆Nicht begonnen
Magnesiumoxid ($\mathrm{Mg^{2+}}$, $\mathrm{O^{2-}}$) schmilzt bei etwa $2.800\,^{\circ}\text{C}$, Natriumchlorid bei $801\,^{\circ}\text{C}$. a) Begründen Sie den…

Magnesiumoxid ($\mathrm{Mg^{2+}}$, $\mathrm{O^{2-}}$) schmilzt bei etwa $2.800\,^{\circ}\text{C}$, Natriumchlorid bei $801\,^{\circ}\text{C}$.

  1. a) Begründen Sie den Unterschied der Schmelztemperaturen mithilfe von Ionenladung und Ionenradius.
  2. b) Erklären Sie, warum Magnesiumoxid trotz sehr hoher Gitterenergie in Wasser praktisch unlöslich ist, Natriumchlorid dagegen gut löslich.
Lösen

Gitterenergie und Solvatationsenergie

Wenn sich ein Salz löst, passiert auf Teilchenebene zweierlei:

  1. Die Ionen werden aus dem Gitter herausgelöst. Dafür muss Energie aufgewendet werden, denn die Ionen ziehen sich ja an.

  2. Die Wassermoleküle lagern sich um die Ionen an. Dabei wird Energie frei.

Wasser-Moleküle sind Dipole, mit einem negativ polarisierten Sauerstoffatom und zwei positiv polarisierten Wasserstoffatomen. Kationen werden vom Sauerstoff-Ende angezogen, Anionen von den Wasserstoff-Enden. Es entsteht eine Hydrathülle. Die Ionen sind nun hydratisiert und frei beweglich (Schreibweise $\mathrm{Na^+(aq)}$).

Die molare Lösungsenthalpie $\Delta_\mathrm{L}H$ ist die Wärme, die beim Lösen von einem Mol Salz bei konstantem Druck umgesetzt wird. Sie ergibt sich aus der Summe beider Beiträge, denn der Energiezustand hängt nicht davon ab, auf welchem gedachten Weg man ihn erreicht (Satz von Hess).

Enthalpiediagramm eines endothermen Lösungsvorgangs: Aufwand für die Gitterenergie nach oben, Gewinn durch Solvatation nach unten, Lösung liegt höher als der Kristall. Kristall gasförmige Ionen hydratisierte Ionen Gitterenergie (+) Solvatations- energie (−) ΔLH > 0 Enthalpie H

Dass die Hydratationsenergie bei kleinen, hochgeladenen Ionen besonders groß ist, hat dieselbe Ursache wie beim Gitter: Je kleiner das Ion und je größer die Ladung, desto stärker ist das elektrische Feld an seiner Oberfläche und desto fester binden die Wasserdipole. So ist $|E_\mathrm{Solv}|$ für $\mathrm{Li^+}$ deutlich größer als für das viel größere $\mathrm{K^+}$.

Üben★☆☆Nicht begonnen
Beim Lösen von Salzen in Wasser müssen Ionen aus dem Gitter gelöst und von Wassermolekülen umgeben werden. a) Definieren Sie die Begriffe Gitterenergie und…

Beim Lösen von Salzen in Wasser müssen Ionen aus dem Gitter gelöst und von Wassermolekülen umgeben werden.

  1. a) Definieren Sie die Begriffe Gitterenergie und Solvatationsenergie (Hydratationsenergie).
  2. b) Erläutern Sie, welches Vorzeichen die Energieänderung beim Zerstören des Gitters und beim Hydratisieren der Ionen jeweils hat.
Lösen
Üben★☆☆Nicht begonnen
Beim Lösen von $\mathrm{NH_4NO_3}$ in Wasser sinkt die Temperatur der Lösung, beim Lösen von $\mathrm{CaCl_2}$ steigt sie. a) Ordnen Sie beide Lösungsvorgänge als…

Beim Lösen von $\mathrm{NH_4NO_3}$ in Wasser sinkt die Temperatur der Lösung, beim Lösen von $\mathrm{CaCl_2}$ steigt sie.

  1. a) Ordnen Sie beide Lösungsvorgänge als endotherm oder exotherm ein.
  2. b) Geben Sie an, wie sich bei beiden Salzen jeweils der Betrag der Gitterenergie zum Betrag der Solvatationsenergie verhält.
Lösen

Lösungsenthalpie berechnen

Mit den Tabellenwerten kannst du die Lösungsenthalpie berechnen und daraus die Wärme für beliebige Salzmengen und die Temperaturänderung des Wassers.

Üben★★☆Nicht begonnen
Für Natriumhydroxid gelten bei der Betrachtung des Lösungsvorgangs folgende Werte: Gitterenergie $+ 887\,\text{kJ}\cdot\text{mol}^{-1}$, Solvatationsenergie (alle Ionen…

Für Natriumhydroxid gelten bei der Betrachtung des Lösungsvorgangs folgende Werte: Gitterenergie $+ 887\,\text{kJ}\cdot\text{mol}^{-1}$, Solvatationsenergie (alle Ionen zusammen) $- 932\,\text{kJ}\cdot\text{mol}^{-1}$.

  1. a) Berechnen Sie die molare Lösungsenthalpie von $\mathrm{NaOH}$.
  2. b) Berechnen Sie die Wärme, die beim Lösen von $10{,}0\,\text{g}$ $\mathrm{NaOH}$ ($M = 40{,}0\,\text{g}\cdot\text{mol}^{-1}$) frei wird.
  3. c) Berechnen Sie die Temperaturerhöhung in $200\,\text{g}$ Wasser ($c = 4{,}19\,\text{J}\cdot\text{g}^{-1}\cdot\text{K}^{-1}$), wenn die Wärme vollständig vom Wasser aufgenommen wird.
Lösen
Üben★★☆Nicht begonnen
Eine Kühlpackung (Kompresse) für Sportverletzungen enthält Ammoniumnitrat und ein getrennt verpacktes Wasserbeutelchen. Für $\mathrm{NH_4NO_3}$ beträgt die molare…

Eine Kühlpackung (Kompresse) für Sportverletzungen enthält Ammoniumnitrat und ein getrennt verpacktes Wasserbeutelchen. Für $\mathrm{NH_4NO_3}$ beträgt die molare Lösungsenthalpie $+ 25{,}7\,\text{kJ}\cdot\text{mol}^{-1}$.

  1. a) Erklären Sie das Funktionsprinzip der Kühlpackung auf Teilchenebene.
  2. b) Berechnen Sie die aufgenommene Wärme, wenn $40{,}0\,\text{g}$ $\mathrm{NH_4NO_3}$ ($M = 80{,}0\,\text{g}\cdot\text{mol}^{-1}$) gelöst werden.
  3. c) Berechnen Sie die Temperaturabnahme von $100\,\text{g}$ Wasser ($c = 4{,}19\,\text{J}\cdot\text{g}^{-1}\cdot\text{K}^{-1}$).
Lösen
Üben★★★Nicht begonnen
Für Lithiumchlorid und Kaliumchlorid sind Gitterenergie und Hydratationsenergie (in $\text{kJ}\cdot\text{mol}^{-1}$) gegeben: LiCl: Gitterenergie $+ 853$,…

Für Lithiumchlorid und Kaliumchlorid sind Gitterenergie und Hydratationsenergie (in $\text{kJ}\cdot\text{mol}^{-1}$) gegeben:

LiCl: Gitterenergie $+ 853$, Hydratationsenergie $- 884$

KCl: Gitterenergie $+ 701$, Hydratationsenergie $- 685$

  1. a) Berechnen Sie die Lösungsenthalpien beider Salze und ordnen Sie diese als exo- oder endotherm ein.
  2. b) Erklären Sie, warum die Hydratationsenergie von $\mathrm{Li^+}$ betragsmäßig deutlich größer ist als die von $\mathrm{K^+}$.
  3. c) Beurteilen Sie, welches der beiden Salze sich zur Herstellung einer Kältemischung eignet.
Lösen

Lösungsenthalpie im Kalorimeter messen

Im Schullabor misst man die Lösungsenthalpie in einem Styropor-Kalorimeter. Man legt eine bekannte Menge Wasser vor, misst die Anfangstemperatur, gibt das Salz zu und liest die Endtemperatur ab. Das Kalorimeter selbst nimmt auch Wärme auf (oder gibt sie ab). Das berücksichtigt man mit der Wärmekapazität des Kalorimeters $C_\mathrm{Kal}$ (Kalorimeterkonstante) in $\mathrm{J\cdot K^{-1}}$.

Der Vergleich mit dem Literaturwert führt zur Fehleranalyse. Die relative Abweichung ist

$$\frac{|\Delta_\mathrm{L}H_\mathrm{gemessen} - \Delta_\mathrm{L}H_\mathrm{Literatur}|}{|\Delta_\mathrm{L}H_\mathrm{Literatur}|}\cdot 100\,\%$$

Typische Fehlerquellen sind:

  • Wärmeaustausch mit der Umgebung, weil das Kalorimeter nicht perfekt isoliert ist. Bei einem endothermen Vorgang nimmt das Kalorimeter Wärme aus der wärmeren Umgebung auf, die Temperatur sinkt weniger stark; bei einem exothermen Vorgang gibt es Wärme an die kältere Umgebung ab, die Temperatur steigt weniger stark. In beiden Fällen ist $|\Delta T|$ und damit der Betrag der gemessenen Lösungsenthalpie zu klein.

  • Eine falsch bestimmte oder vernachlässigte Kalorimeterkonstante.

  • Die Wärmekapazität der Lösung ist nicht exakt die von reinem Wasser.

  • Ablesefehler am Thermometer, bei kleinen Temperaturänderungen besonders folgenreich.

  • Das Salz hat Feuchtigkeit gezogen, oder es löst sich nicht vollständig auf.

Üben★★★Nicht begonnen
Ein Schüler löst in einem Kalorimeter ($C_{\text{Kal}} = 85\,\text{J}\cdot\text{K}^{-1}$) $5{,}35\,\text{g}$ Ammoniumchlorid ($M = 53{,}5\,\text{g}\cdot\text{mol}^{-1}$)…

Ein Schüler löst in einem Kalorimeter ($C_{\text{Kal}} = 85\,\text{J}\cdot\text{K}^{-1}$) $5{,}35\,\text{g}$ Ammoniumchlorid ($M = 53{,}5\,\text{g}\cdot\text{mol}^{-1}$) in $100{,}0\,\text{g}$ Wasser ($c = 4{,}19\,\text{J}\cdot\text{g}^{-1}\cdot\text{K}^{-1}$). Die Temperatur sinkt von $21{,}0\,^{\circ}\text{C}$ auf $18{,}2\,^{\circ}\text{C}$.

  1. a) Berechnen Sie die molare Lösungsenthalpie von Ammoniumchlorid.
  2. b) Der Literaturwert beträgt $+ 14{,}8\,\text{kJ}\cdot\text{mol}^{-1}$. Berechnen Sie die relative Abweichung und nennen Sie zwei mögliche Fehlerquellen.
  3. c) Erklären Sie, warum die Masse der Lösung nicht exakt $100{,}0\,\text{g}$ beträgt und welchen Einfluss das auf das Ergebnis hat.
Lösen

Warum lösen sich auch endotherme Salze? Die Rolle der Entropie

Ammoniumnitrat löst sich in Wasser, obwohl der Vorgang endotherm ist. Die Energie allein entscheidet also nicht, ob ein Vorgang freiwillig abläuft. Es gibt eine zweite Größe, die Entropie $S$. Sie ist ein Maß für die Anzahl der Möglichkeiten, Teilchen und Energie im System zu verteilen, anschaulich für die „Unordnung“. Im Kristall sitzen die Ionen geordnet auf ihren Gitterplätzen. In der Lösung sind sie frei beweglich und gleichmäßig verteilt. Die Entropie steigt: $\Delta S > 0$.

Beide Größen werden in der freien Enthalpie $G$ zusammengefasst (Gibbs-Helmholtz-Gleichung):

$$\Delta G = \Delta H - T\cdot\Delta S$$

Ein Vorgang läuft freiwillig ab, wenn $\Delta G < 0$ ist.

Bei Ammoniumnitrat ist $\Delta_\mathrm{L}H > 0$, aber der Term $-T\cdot\Delta S$ ist negativ und betragsmäßig größer. Daher ist $\Delta G < 0$. Der Entropiegewinn „bezahlt“ die aufgenommene Wärme.

Da $T$ im Produkt $T\cdot\Delta S$ steht, wird dessen Einfluss mit steigender Temperatur größer. Dasselbe folgt aus dem Prinzip von Le Chatelier: Das Lösungsgleichgewicht eines endothermen Vorgangs verschiebt sich beim Erwärmen auf die Seite der gelösten Ionen. Bei endothermen Lösungsvorgängen nimmt die Löslichkeit daher meist mit der Temperatur zu. Bei Ammoniumnitrat lösen sich in warmem Wasser mehr Gramm als in kaltem. Dies bestätigen die Löslichkeitskurven in Tabellen.

Üben★★★Nicht begonnen
Die Lösungsenthalpie allein bestimmt nicht, ob sich ein Salz löst. Ammoniumnitrat löst sich bei $20\,^{\circ}\text{C}$ gut in Wasser, obwohl der Vorgang endotherm ist.…

Die Lösungsenthalpie allein bestimmt nicht, ob sich ein Salz löst. Ammoniumnitrat löst sich bei $20\,^{\circ}\text{C}$ gut in Wasser, obwohl der Vorgang endotherm ist.

  1. a) Erläutern Sie, welche zweite Größe neben der Enthalpie für die Freiwilligkeit des Lösungsvorgangs maßgeblich ist.
  2. b) Begründen Sie, warum der Lösungsvorgang trotz positiver Lösungsenthalpie abläuft.
  3. c) Sagen Sie begründet voraus, wie sich die Löslichkeit von Ammoniumnitrat mit steigender Temperatur ändert.
Lösen

Auf einen Blick

  • Salze bilden Ionengitter. Die Ionenbindung (Coulomb-Anziehung) ist ungerichtet, der Kristall ist hart und spröde. Hohe Ladung und kleine Radien ergeben hohe Gitterenergie und hohe Schmelztemperatur.

  • Beim Lösen wird die Gitterenergie aufgewendet ($+$) und die Solvatationsenergie (Hydratation) frei ($-$): $\Delta_\mathrm{L}H = E_\mathrm{Gitter} + E_\mathrm{Solv}$.

  • Ist $|E_\mathrm{Solv}| > |E_\mathrm{Gitter}|$, ist der Vorgang exotherm (Handwärmer mit $\mathrm{CaCl_2}$). Ist $|E_\mathrm{Solv}| < |E_\mathrm{Gitter}|$, ist er endotherm (Kühlpack mit $\mathrm{NH_4NO_3}$).

  • Rechnung: $n = m/M$, $Q = n\cdot\Delta_\mathrm{L}H$, $Q = (c\cdot m + C_\mathrm{Kal})\cdot\Delta T$.

  • Im Kalorimeter wird $\Delta_\mathrm{L}H$ gemessen. Abweichungen vom Literaturwert entstehen vor allem durch Wärmeverluste.

  • Auch endotherme Lösungsvorgänge laufen ab, wenn der Entropiegewinn $T\cdot\Delta S$ den Betrag von $\Delta H$ übertrifft: $\Delta G = \Delta H - T\cdot\Delta S < 0$.

Zurück zum Anfang: Die Kühlpackung enthält Ammoniumnitrat. Das Lösen ist endotherm, weil die Gitterenergie betragsmäßig größer ist als die Solvatationsenergie. Die fehlende Energie wird dem Wasser und der Umgebung entzogen, und deshalb wird die Packung kalt. Im Handwärmer löst sich ein Salz mit überwiegender Solvatationsenergie, hier wird Wärme frei.

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