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Q1 Grundkurs · Biologie
Tierphysiologie · Reizaufnahme und Reaktion

Nerven- und Hormonsystem

Du tippst im Fußballtraining versehentlich auf eine heiße Herdplatte oder trittst in Köln im Freibad auf eine Glasscherbe: Dein Fuß zuckt zurück, bevor du den Schmerz richtig spürst. Wenn du dagegen den ganzen Tag nichts isst, stellt sich dein Körper nur langsam um. Eine Reaktion ist blitzschnell, die andere träge und anhaltend. Wie koordiniert der Körper beides?

Informationsverarbeitung: Nerven- und Hormonsignale

Jede Reaktion folgt demselben Schema: Ein Reiz wird von einer Sinneszelle (Rezeptor) aufgenommen und in eine Erregung umgewandelt. Diese wird weitergeleitet, verarbeitet und löst am Effektor (Muskel oder Drüse) eine Reaktion aus. Für die Weiterleitung hat der Körper zwei Wege.

Vergleich: Beim Nervensignal läuft eine Erregung über ein Axon zu einer einzigen Zielzelle. Beim Hormonsignal gibt eine Drüse Hormone ins Blut ab; nur Zellen mit passenden Rezeptoren reagieren. Nervensignal Nervenzelle elektrische Erregung Zielzelle sehr schnell · gezieltes Ziel · kurze Wirkung Hormonsignal Drüse Blutgefäß Zielzelle keine Rezeptoren Zielzelle

Beide Systeme arbeiten oft zusammen. Die genauere Verknüpfung beider Systeme ist nicht Stoff des Grundkurses; hier genügt der Vergleich.

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Vergleichen Sie das Nervensignal und das Hormonsignal hinsichtlich Geschwindigkeit, Dauer, Übertragungsweg und Genauigkeit des Ziels und geben Sie für jedes ein Beispiel…

Vergleichen Sie das Nervensignal und das Hormonsignal hinsichtlich Geschwindigkeit, Dauer, Übertragungsweg und Genauigkeit des Ziels und geben Sie für jedes ein Beispiel für eine typische Reaktion an.

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Bau der Nervenzelle

Nervenzelle mit verzweigten Dendriten, Soma mit Zellkern, Axon mit Myelinscheiden und Ranvier'schen Schnürringen sowie Endknöpfchen. Ein Pfeil zeigt die Richtung der Erregung. Dendriten Soma (Zellkörper) Zellkern Myelinscheide Ranvier'scher Schnürring Richtung der Erregung Endknöpfchen

Struktur und Funktion hängen eng zusammen: Viele verzweigte Dendriten bieten viel Fläche für eingehende Signale, das lange, dünne Axon überbrückt Entfernungen, die Endknöpfchen enthalten Vesikel mit Transmittern.

Die Myelinscheide wird von Gliazellen gebildet und isoliert das Axon. Zwischen den Scheiden liegen die Ranvier'schen Schnürringe, die nicht isoliert sind.

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Beschreiben Sie die Teile einer Nervenzelle (Dendriten, Zellkörper, Axon und Endknöpfchen) und erklären Sie die Funktion jedes Teils bei Aufnahme, Weiterleitung und…

Beschreiben Sie die Teile einer Nervenzelle (Dendriten, Zellkörper, Axon und Endknöpfchen) und erklären Sie die Funktion jedes Teils bei Aufnahme, Weiterleitung und Übertragung des Nervenimpulses.

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Ruhepotenzial und Aktionspotenzial

Zwischen Innen- und Außenseite der Axonmembran besteht eine elektrische Spannung, das Membranpotenzial $U$. Mit Mikroelektroden und einem Oszilloskop kann man sie messen.

Das Ruhepotenzial

In Ruhe misst man etwa $U = -70\,\text{mV}$ (innen negativ). Ursachen:

  • K⁺-Ionen sind innen stark angereichert, Na⁺-Ionen außen.

  • Die Membran ist in Ruhe durchlässig für K⁺ (offene K⁺-Kanäle), kaum für Na⁺. K⁺ strömt entlang seines Konzentrationsgefälles nach außen, im Inneren bleibt eine negative Überschussladung zurück.

  • Die Natrium-Kalium-Pumpe (Na⁺/K⁺-ATPase) transportiert unter ATP-Verbrauch 3 Na⁺ nach außen und 2 K⁺ nach innen und erhält so die Konzentrationsunterschiede aufrecht.

Das Aktionspotenzial

Verlauf eines Aktionspotenzials: Ruhepotenzial bei minus 70 Millivolt, Schwellenwert bei minus 50, Depolarisation bis etwa plus 30, Repolarisation und Hyperpolarisation, danach Rückkehr zum Ruhepotenzial. −70 −50 +30 U in mV t in ms Ruhepotenzial Schwellenwert Depolarisation Repolarisation Hyperpolarisation

Ablauf:

  1. Schwellenwert: Ein Reiz depolarisiert die Membran bis etwa $-50\,\text{mV}$. Dann öffnen spannungsgesteuerte Na⁺-Kanäle.

  2. Depolarisation: Na⁺ strömt ein, $U$ steigt bis etwa $+30\,\text{mV}$. Der Einstrom öffnet weitere Na⁺-Kanäle: eine positive Rückkopplung, die den Anstieg lawinenartig verstärkt.

  3. Repolarisation: Die Na⁺-Kanäle schließen (inaktivieren), spannungsgesteuerte K⁺-Kanäle öffnen, K⁺ strömt aus, $U$ sinkt.

  4. Hyperpolarisation: Die K⁺-Kanäle schließen verzögert, $U$ sinkt kurz unter das Ruhepotenzial. Dann stellen Pumpe und offene K⁺-Kanäle den Ruhezustand wieder her.

In der Refraktärzeit sind die Na⁺-Kanäle inaktiviert und können nicht sofort wieder öffnen. Deshalb kann kein neues Aktionspotenzial ausgelöst werden, und die Erregung läuft nur in eine Richtung weiter.

Üben★★☆Nicht begonnen
Erklären Sie qualitativ, was ein Aktionspotenzial ist: Welche Ionen strömen in die Nervenzelle hinein und aus ihr heraus, warum sagt man, es funktioniere nach dem…

Erklären Sie qualitativ, was ein Aktionspotenzial ist: Welche Ionen strömen in die Nervenzelle hinein und aus ihr heraus, warum sagt man, es funktioniere nach dem „Alles-oder-nichts-Prinzip“, und wie ermöglicht die Myelinscheide die saltatorische Erregungsleitung, die den Impuls beschleunigt?

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Erregungsleitung: kontinuierlich und saltatorisch

Ein Aktionspotenzial depolarisiert den benachbarten Membranabschnitt über kleine Ausgleichsströme bis zum Schwellenwert, dort entsteht das nächste. Der bereits erregte Abschnitt ist refraktär, deshalb wandert die Erregung vorwärts.

Kriterium kontinuierlich saltatorisch
Vorkommen marklose Axone markhaltige Axone
Ort der Aktionspotenziale entlang der gesamten Membran nur an den Schnürringen
Ablauf Abschnitt für Abschnitt „springt“ von Schnürring zu Schnürring
Geschwindigkeit langsam (ca. 1 bis 2 m/s) schnell (bis über 100 m/s)
Energiebedarf hoch niedriger (weniger Ionenverschiebung, weniger Pumparbeit)

Die Myelinscheide isoliert das Axon, sodass der Strom nur an den Schnürringen durch die Membran fließt. Nur dort liegen viele spannungsgesteuerte Na⁺-Kanäle.

Die Leitungsgeschwindigkeit bestimmt die Latenz evozierter Potenziale: Misst man, wie lange ein Signal (z. B. ein Lichtreiz auf der Netzhaut) bis zur Hirnrinde braucht, so entspricht eine längere Latenz (z. B. der P100-Welle) einer langsameren Leitung. Fehlt die Myelinscheide, kann die Erregung nicht mehr springen: Die Leitung wird langsamer, die Latenz größer und die Amplitude kleiner.

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Bei einer neurologischen Untersuchung einer 28-jährigen Patientin mit Verdacht auf multiple Sklerose werden die visuell evozierten Potenziale im Sehnerv im Vergleich zu…

Bei einer neurologischen Untersuchung einer 28-jährigen Patientin mit Verdacht auf multiple Sklerose werden die visuell evozierten Potenziale im Sehnerv im Vergleich zu einer gesunden Person registriert:

  • Gesunde Person: Latenz der P100-Welle = 98 ms; axonale Leitungsgeschwindigkeit = 55 m/s.

  • Patientin: Latenz der P100-Welle = 148 ms; axonale Leitungsgeschwindigkeit = 18 m/s, mit deutlichem Amplitudenverlust des Signals. Außerdem berichtet die Patientin, dass ihr Sehen beim heißen Duschen oder bei intensiver körperlicher Anstrengung für einige Minuten viel verschwommener wird (Uhthoff-Phänomen).

  1. a) Erklären Sie auf molekularer und biophysikalischer Ebene, warum die autoimmune Zerstörung der Myelinscheide sowohl die Verlangsamung des Signals als auch das mögliche vollständige Erlöschen des Aktionspotenzials verursacht, und berücksichtigen Sie dabei die übliche Lokalisation der spannungsgesteuerten Na⁺-Kanäle und die Stromverluste durch die Axonmembran.
  2. b) Formulieren Sie eine begründete Hypothese, warum ein mäßiger Anstieg der Körpertemperatur die Nervenleitung in einem demyelinisierten Axon vollständig unterbrechen kann, und erläutern Sie, warum zwei Menschen mit multipler Sklerose zu Beginn völlig unterschiedliche klinische Bilder zeigen können.
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Die erregende chemische Synapse

Eine Synapse ist die Kontaktstelle zwischen einer Nervenzelle und der nächsten Zelle. Meist ist sie chemisch: Zwischen Endknöpfchen (präsynaptisch) und Membran der Folgezelle (postsynaptisch) liegt der synaptische Spalt. Elektrisch kann das Signal diesen Spalt nicht überspringen, es wird in ein chemisches Signal umgewandelt.

Ablauf an einer erregenden Synapse:

  1. Ein Aktionspotenzial erreicht das Endknöpfchen und öffnet spannungsgesteuerte Ca²⁺-Kanäle. Ca²⁺ strömt ein.

  2. Ca²⁺ bewirkt, dass Vesikel mit der präsynaptischen Membran verschmelzen und Transmitter (z. B. Acetylcholin) per Exocytose in den Spalt abgeben.

  3. Der Transmitter diffundiert durch den Spalt und bindet an Rezeptorproteine der postsynaptischen Membran (Schlüssel-Schloss-Prinzip). Dadurch öffnen sich ligandengesteuerte Na⁺-Kanäle.

  4. Na⁺ strömt ein, die Membran depolarisiert: erregendes postsynaptisches Potenzial (EPSP). Wird der Schwellenwert erreicht, entsteht ein Aktionspotenzial.

  5. Der Transmitter wird durch Enzyme abgebaut (Acetylcholin durch Acetylcholinesterase) oder wieder aufgenommen. So endet das Signal.

Erregende chemische Synapse: Endknöpfchen mit Vesikeln und Ca2+-Kanal, synaptischer Spalt mit Transmittern, postsynaptische Membran mit Rezeptorproteinen. Endknöpfchen (präsynaptisch) Vesikel mit Transmitter synaptischer Spalt postsynaptische Zelle Rezeptorproteine Na⁺-Einstrom → EPSP

Die neuromuskuläre Synapse

Zwischen einem motorischen Neuron und einer Muskelfaser liegt die motorische Endplatte. Der Transmitter ist Acetylcholin. Es löst ein Endplattenpotenzial aus, das ein Aktionspotenzial in der Muskelfaser nach sich zieht, und der Muskel kontrahiert (mehr dazu im Abschnitt „Rezeptoren und Effektoren“).

Exogene Substanzen

Substanz Wirkung an der Synapse Folge
Curare blockiert die Acetylcholin-Rezeptoren (Konkurrenz um die Bindungsstelle) Muskellähmung
Botulinumtoxin verhindert die Freisetzung von Acetylcholin schlaffe Lähmung
Nikotin ähnelt Acetylcholin, bindet an Rezeptoren und aktiviert sie Dauererregung, Anstieg von Puls und Blutdruck
E 605 (Parathion) hemmt die Acetylcholinesterase Acetylcholin bleibt im Spalt, Dauererregung, Krämpfe
Opioide binden an Opioidrezeptoren und hemmen die Transmitterfreisetzung der schmerzleitenden Neuronen Schmerzlinderung
Lokalanästhetika (z. B. beim Zahnarzt) blockieren spannungsgesteuerte Na⁺-Kanäle, sodass keine Aktionspotenziale entstehen örtliche Schmerzlinderung
Üben★☆☆Nicht begonnen
Was ist eine Synapse? Erklären Sie, warum das Signal bei den meisten Synapsen nicht elektrisch von einer Nervenzelle auf die nächste übergeht und welchen Vorteil ein…

Was ist eine Synapse? Erklären Sie, warum das Signal bei den meisten Synapsen nicht elektrisch von einer Nervenzelle auf die nächste übergeht und welchen Vorteil ein chemischer Botenstoff haben kann (Modulation, Verstärkung).

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Üben★★☆Nicht begonnen
Betrachten Sie die Abbildung der Nervenzelle und der chemischen Synapse. a) Beschreiben Sie den Weg des Signals von Struktur 2 bis Struktur 8 und erklären Sie, was in…

Betrachten Sie die Abbildung der Nervenzelle und der chemischen Synapse. a) Beschreiben Sie den Weg des Signals von Struktur 2 bis Struktur 8 und erklären Sie, was in jedem Schritt geschieht. b) Begründen Sie, welchen Vorteil Struktur 4 für die Leitungsgeschwindigkeit bringt. c) Erklären Sie, warum das Signal an der Synapse nur von 5 nach 8 und nie umgekehrt laufen kann.

Multipolare Nervenzelle und Detail einer chemischen Synapse

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Ein neurophysiologisches Team stimuliert elektrisch ein präsynaptisches motorisches Neuron und registriert die Aktivität in der Muskelfaser, die es innerviert, nachdem…

Ein neurophysiologisches Team stimuliert elektrisch ein präsynaptisches motorisches Neuron und registriert die Aktivität in der Muskelfaser, die es innerviert, nachdem zwei verschiedene Neurotoxine unabhängig voneinander angewendet wurden:

  • Mit Toxin 1: Das Aktionspotenzial breitet sich mit 75 m/s unverändert entlang des Axons bis zum Endknöpfchen aus, aber an der Muskelmembran wird keine Potenzialänderung registriert und im synaptischen Spalt wird kein Acetylcholin nachgewiesen.

  • Mit Toxin 2: Das axonale Aktionspotenzial wird drastisch verlangsamt und seine Amplitude nimmt ab, bis es verschwindet, bevor es die Synapsenendigung erreicht; wenn die Forschenden jedoch Acetylcholin mit einer Mikropipette direkt auf die Muskelmembran aufbringen, depolarisiert sich diese und kontrahiert völlig normal.

  1. a) Leiten Sie her und begründen Sie, welchen spezifischen Typ spannungsgesteuerter Ionenkanäle jedes Toxin blockiert, und unterscheiden Sie dabei zwischen der elektrischen Erregungsleitung im Axon und den molekularen Schritten der chemischen synaptischen Übertragung.
  2. b) Wenn die rein elektrische Übertragung (über Gap Junctions) praktisch augenblicklich erfolgt und keine synaptische Verzögerung aufweist, erörtern Sie, welchen entscheidenden Anpassungsvorteil es für das Zentralnervensystem der Wirbeltiere hatte, den Großteil seiner Schaltkreise auf chemische Synapsen mit Verzögerung zu gründen.
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Aufbau des Nervensystems

Das Gehirn hat drei Hauptteile: Großhirn (Denken, bewusste Bewegungen), Kleinhirn (Koordination und Gleichgewicht) und Hirnstamm (Atmung, Herzschlag).

Das vegetative Nervensystem arbeitet unwillkürlich: Der Sympathikus steigert die Leistung („Kampf oder Flucht“: schnellerer Herzschlag, weite Pupillen und Bronchien, gehemmte Verdauung), der Parasympathikus fördert Ruhe und Verdauung („Ruhe und Verdauung“: langsamerer Herzschlag, aktive Verdauung).

Üben★☆☆Nicht begonnen
Unterscheiden Sie das zentrale vom peripheren Nervensystem: Welche Organe umfasst jedes, welche allgemeine Funktion erfüllt es und wie stehen beide miteinander in…

Unterscheiden Sie das zentrale vom peripheren Nervensystem: Welche Organe umfasst jedes, welche allgemeine Funktion erfüllt es und wie stehen beide miteinander in Verbindung?

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Üben★☆☆Nicht begonnen
Unterscheiden Sie sensorische und motorische Nerven und begründen Sie, welchen Funktionsverlust die Verletzung jedes Typs an einer Hand verursacht (Was geschieht mit dem…

Unterscheiden Sie sensorische und motorische Nerven und begründen Sie, welchen Funktionsverlust die Verletzung jedes Typs an einer Hand verursacht (Was geschieht mit dem Empfinden und mit der Bewegung?).

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Üben★★☆Nicht begonnen
Wenn du einen sehr heißen Gegenstand berührst, ziehst du die Hand weg, bevor du Schmerz spürst. Beschreibe den Weg des Nervenimpulses in diesem Reflexbogen, nenne die…

Wenn du einen sehr heißen Gegenstand berührst, ziehst du die Hand weg, bevor du Schmerz spürst. Beschreibe den Weg des Nervenimpulses in diesem Reflexbogen, nenne die beteiligten Nervenzellen und erkläre, warum die Reaktion nicht zuerst über das Gehirn läuft.

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Üben★★☆Nicht begonnen
Vergleichen Sie das sympathische und das parasympathische Nervensystem: Wirkungen auf Herz, Verdauung, Pupillen und Bronchien. Erklären Sie, warum man sie als „Kampf…

Vergleichen Sie das sympathische und das parasympathische Nervensystem: Wirkungen auf Herz, Verdauung, Pupillen und Bronchien. Erklären Sie, warum man sie als „Kampf oder Flucht“ und „Ruhe und Verdauung“ zusammenfasst, und geben Sie an, in welchen Situationen jeweils eines überwiegt.

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Das Rückenmark als Leitungsbahn

Das Rückenmark ist Reflexzentrum und Leitungsbahn zugleich: Aufsteigende Bahnen leiten sensorische Erregung zum Gehirn, absteigende Bahnen leiten Befehle zu den motorischen Neuronen. Wird es vollständig durchtrennt, fallen Empfindung und willkürliche Bewegung unterhalb der Verletzung aus. Bei Verletzung im Lenden- oder Brustmark sind die Beine betroffen (Paraplegie), bei Verletzung im Halsmark auch die Arme (Tetraplegie). Nervenzellen des ZNS regenerieren kaum, weil hemmende Signale der Umgebung und Narbengewebe das Axonwachstum blockieren.

Üben★★☆Nicht begonnen
Das Rückenmark ist zugleich Reflexzentrum und Datenautobahn. Erklären Sie, was nach einer vollständigen Rückenmarksverletzung je nach Höhe geschieht (Paraplegie bei…

Das Rückenmark ist zugleich Reflexzentrum und Datenautobahn. Erklären Sie, was nach einer vollständigen Rückenmarksverletzung je nach Höhe geschieht (Paraplegie bei Lenden- oder Brustmarkverletzung, Tetraplegie bei Halsmarkverletzung), und begründen Sie, warum sich Nervenzellen des Zentralnervensystems kaum regenerieren.

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Hormone und Rückkopplung

Eine endokrine Drüse gibt Hormon ins Blut ab; es wirkt auf ein entferntes Zielorgan. Drüse Hormon im Blut Zielorgan

Beispiel Schilddrüsenachse: Hypophyse (TSH) → Schilddrüse (Thyroxin, braucht Jod) → Thyroxin hemmt die TSH-Abgabe. Fehlt Jod, entsteht zu wenig Thyroxin, die Hemmung entfällt, mehr TSH wird gebildet und die Drüse wächst (Kropf). Jodsalz beugt dem vor.

Üben★☆☆Nicht begonnen
Was ist ein Hormon und wo wird es gebildet? Nennen Sie zwei endokrine Drüsen des Menschen, das Hormon, das jede abgibt, und seine Hauptwirkung.

Was ist ein Hormon und wo wird es gebildet? Nennen Sie zwei endokrine Drüsen des Menschen, das Hormon, das jede abgibt, und seine Hauptwirkung.

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Üben★☆☆Nicht begonnen
Nennen Sie drei menschliche Hormone (Insulin, Thyroxin, Adrenalin, Wachstumshormon), die Drüse, die sie bildet, und die Hauptwirkung jedes Hormons.

Nennen Sie drei menschliche Hormone (Insulin, Thyroxin, Adrenalin, Wachstumshormon), die Drüse, die sie bildet, und die Hauptwirkung jedes Hormons.

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Üben★★☆Nicht begonnen
Erklären Sie, was negative Rückkopplung (negatives Feedback) bei der Hormonregulation ist, und beschreiben Sie ein konkretes Beispiel: die Regulation des…

Erklären Sie, was negative Rückkopplung (negatives Feedback) bei der Hormonregulation ist, und beschreiben Sie ein konkretes Beispiel: die Regulation des Blutzuckerspiegels durch Insulin und Glucagon oder die der Schilddrüsenachse.

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Üben★★☆Nicht begonnen
Der Kropf ist die Vergrößerung der Schilddrüse durch Jodmangel. Erklären Sie unter Verwendung der negativen Rückkopplung der Achse Hypophyse–Schilddrüse, warum die Drüse…

Der Kropf ist die Vergrößerung der Schilddrüse durch Jodmangel. Erklären Sie unter Verwendung der negativen Rückkopplung der Achse Hypophyse–Schilddrüse, warum die Drüse wächst, wenn sie kein Schilddrüsenhormon bilden kann, und warum Jodsalz dieses Problem fast ausgerottet hat.

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Üben★★★Nicht begonnen
Bei einem diagnostischen oralen Glucosetoleranztest werden der Blutzucker und die Insulinkonzentration im Plasma zweier Personen (Person A und Person B) nüchtern sowie…

Bei einem diagnostischen oralen Glucosetoleranztest werden der Blutzucker und die Insulinkonzentration im Plasma zweier Personen (Person A und Person B) nüchtern sowie 60 und 120 Minuten nach Einnahme von 75 g gelöster Glucose überwacht:

  • Person A: beginnt bei 85 mg/dL Glucose; nach 60 min erreicht sie 135 mg/dL und nach 120 min fällt sie auf 90 mg/dL zurück. Ihr Plasmainsulin steigt von 8 µU/mL auf 70 µU/mL und sinkt dann auf 12 µU/mL.

  • Person B: beginnt bei 170 mg/dL Glucose; nach 60 min steigt sie auf 290 mg/dL und nach 120 min liegt sie bei 265 mg/dL. Ihr Insulin bleibt bei allen Messungen konstant und nicht nachweisbar (< 2 µU/mL).

  1. a) Begründen Sie, welche der beiden Personen an Diabetes mellitus Typ 1 leidet, indem Sie die Daten mit den Mechanismen der negativen Rückkopplung und den Glucosetransportern im Muskel- und Lebergewebe in Beziehung setzen.
  2. b) Wenn sich Person B versehentlich die dreifache der verordneten Dosis exogenes Insulin spritzt, ohne Kohlenhydrate zu essen, sagen Sie voraus, was im Fettgewebe, im Muskelgewebe und im Gehirn geschieht. Begründen Sie, warum eine schwere Unterzuckerung binnen Minuten lebensbedrohlich ist, im Gegensatz zu einer anhaltenden mäßigen Überzuckerung.
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Hypothalamus und Hypophyse

Der Hypothalamus verbindet Nerven- und Hormonsystem. Er bildet Releasing-Hormone, die über ein Pfortadersystem im Hypophysenstiel zum Hypophysenvorderlappen gelangen und dort die Abgabe von Hormonen wie TSH, GH, LH und FSH steuern (z. B. GnRH pulsartig). Andere Hormone werden in Nervenzellen des Hypothalamus gebildet und über deren Axone zum Hypophysenhinterlappen transportiert. Die Hormone der Hypophyse steuern wiederum Drüsen wie Schilddrüse oder Keimdrüsen, deren Hormone über negative Rückkopplung Hypothalamus und Hypophyse hemmen. Bei Rezeptoren gilt: Ein Agonist aktiviert sie, ein Blocker hemmt sie; dauerhafte Dauerreizung kann Rezeptoren unempfindlich machen.

Üben★★★Nicht begonnen
Ein Patient erleidet ein Schädel-Hirn-Trauma, das zur vollständigen traumatischen Durchtrennung des Hypophysenstiels (Infundibulum) führt und dabei sowohl das Gefäßnetz…

Ein Patient erleidet ein Schädel-Hirn-Trauma, das zur vollständigen traumatischen Durchtrennung des Hypophysenstiels (Infundibulum) führt und dabei sowohl das Gefäßnetz des hypothalamo-hypophysären Pfortadersystems als auch die axonalen Nervenfasern aus den Nuclei supraoptici und paraventriculares unterbricht.

  1. a) Sagen Sie begründet voraus, wie sich die Blutkonzentration (steigt, fällt drastisch oder bleibt gleich) der folgenden Hormone verändert:
  1. Thyreoidea-stimulierendes Hormon (TSH) und Wachstumshormon (GH).

  2. Prolaktin (unter Berücksichtigung, dass der Hypothalamus eine tonische, durch Dopamin vermittelte Hemmung ausübt).

  3. Oxytocin und antidiuretisches Hormon (ADH oder Vasopressin).

  1. b) In den ersten 24 Stunden des Krankenhausaufenthalts scheidet der Patient mehr als 12 Liter stark verdünnten Urin aus (Dichte 1,002 g/mL, ähnlich wie reines Wasser) und berichtet von extremem, unstillbarem Durst. Bestimmen Sie, an welcher konkreten endokrinen Erkrankung er leidet, begründen Sie, welches Hormon für diesen Wasserhaushalt verantwortlich ist, und beschreiben Sie das Versagen der homöostatischen Rückkopplung, das aufgetreten ist.
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Bei der medizinischen Behandlung von Kindern mit zentraler Pubertas praecox (abnorme Pubertätsentwicklung vor dem 8. Lebensjahr aufgrund vorzeitiger Aktivierung der…

Bei der medizinischen Behandlung von Kindern mit zentraler Pubertas praecox (abnorme Pubertätsentwicklung vor dem 8. Lebensjahr aufgrund vorzeitiger Aktivierung der hypothalamischen Achse) wird als Medikament ein potenter Agonist des Gonadotropin-Releasing-Hormons (GnRH) eingesetzt, der über ein subkutanes Implantat mit kontinuierlicher Freisetzung verabreicht wird.

  1. a) Unter physiologischen Bedingungen schüttet der Hypothalamus GnRH in intermittierenden Pulsen alle 60 bis 90 Minuten aus, um die Synthese von LH und FSH in der Adenohypophyse anzuregen. Erklären Sie den scheinbaren Widerspruch: Warum stoppt die ununterbrochene, konstante Gabe eines Aktivators (Agonisten) von GnRH die Pubertät, anstatt sie zu beschleunigen? Begründen Sie den zellulären Mechanismus, den die Rezeptoren der Adenohypophyse durchlaufen.
  2. b) In den letzten Jahrzehnten hat sich das Alter des Pubertätsbeginns in Bevölkerungen mit hochkalorischer Ernährung und höherer Rate an Adipositas im Kindesalter deutlich vorverlagert. Formulieren Sie eine biologische Hypothese, die die Masse des Fettgewebes, das Hormon Leptin und den GnRH-Pulsgenerator miteinander in Beziehung setzt, und sagen Sie voraus, warum eine jugendliche Leistungssportlerin mit extrem niedrigem Körperfettanteil eine Amenorrhö oder eine verzögerte Pubertät aufweisen kann.
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Ein 23-jähriger Mann sucht wegen einer seit einem Jahr bestehenden Infertilität und einer Gynäkomastie (Entwicklung von Brustgewebe) die Arztpraxis auf. Die…

Ein 23-jähriger Mann sucht wegen einer seit einem Jahr bestehenden Infertilität und einer Gynäkomastie (Entwicklung von Brustgewebe) die Arztpraxis auf. Die Blutuntersuchung und das Spermiogramm liefern folgende Ergebnisse:

  • Androgene im Plasma (Gesamttestosteron): 36 ng/mL (normaler Referenzbereich: 3,0 bis 10,0 ng/mL).

  • LH (luteinisierendes Hormon): < 0,1 mIE/mL (Normalbereich: 1,5 bis 9,0 mIE/mL).

  • FSH (follikelstimulierendes Hormon): < 0,1 mIE/mL (Normalbereich: 1,4 bis 14,0 mIE/mL).

  • Spermiogramm: vollständige Azoospermie (keine lebensfähigen Spermien im Ejakulat) und ausgeprägte beidseitige Hodenatrophie.

  1. a) Interpretieren Sie diese Ergebnisse, indem Sie herleiten, ob die Androgene endogenen oder exogenen Ursprungs sind (Konsum synthetischer Anabolika). Begründen Sie, wie die negative Rückkopplungsschleife Hypothalamus–Hypophyse reagiert und warum der Patient trotz einer vierfach über dem Normalwert liegenden Androgenkonzentration keine Spermien bildet.
  2. b) Wenn der Patient den Anabolikakonsum ohne ärztliche Begleitung abrupt beendet, sagen Sie begründet voraus, welche Hormonwerte sowie körperlichen und seelischen Symptome in den folgenden Wochen auftreten. Begründen Sie, warum sich die endokrine Achse nicht augenblicklich normalisiert.
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Stressreaktion, Melatonin und Dopamin

Bei akutem Stress aktiviert der Sympathikus über Noradrenalin sofort Herz und Pupillen (β-Rezeptoren am Herzen); das Nebennierenmark gibt Adrenalin ab, die Nebennierenrinde später Cortisol, das den Blutzucker langfristig erhöht. Melatonin aus der Zirbeldrüse wird bei Dunkelheit ausgeschüttet; helles Licht, auch von Bildschirmen, hemmt es und verschiebt den Tag-Nacht-Rhythmus. Dopamin ist ein Transmitter des Belohnungssystems; Drogen wie Amphetamin erhöhen es in der Synapse stark, wiederholter Konsum führt zu weniger Rezeptoren und Toleranz.

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Melatonin steuert den circadianen Rhythmus. Erklären Sie, welches Umweltsignal es steuert (das Licht), was mit seiner Ausschüttung geschieht, wenn wir nachts helle…

Melatonin steuert den circadianen Rhythmus. Erklären Sie, welches Umweltsignal es steuert (das Licht), was mit seiner Ausschüttung geschieht, wenn wir nachts helle Bildschirme nutzen, und welche Folgen eine chronische Verschiebung des Tag-Nacht-Rhythmus für Schlaf und Leistungsfähigkeit hat.

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Üben★★★Nicht begonnen
In einem Experiment zur akuten Stressreaktion werden zwei Personengruppen einem unvorhergesehenen Stresstest von 30 Minuten Dauer ausgesetzt: Kontrollgruppe: Sie zeigt…

In einem Experiment zur akuten Stressreaktion werden zwei Personengruppen einem unvorhergesehenen Stresstest von 30 Minuten Dauer ausgesetzt:

  • Kontrollgruppe: Sie zeigt einen sofortigen Anstieg der Herzfrequenz (von 70 auf 135 Schläge pro Minute in nur 6 Sekunden), Pupillenerweiterung und einen frühen Blutzuckerspitzenwert, gefolgt ab 15–20 Minuten von einer anhaltenden Steigerung der hepatischen Glukoneogenese und einer verminderten Proteinsynthese.

  • Behandelte Gruppe: Sie hat zuvor einen Wirkstoff erhalten, der β-Adrenorezeptoren spezifisch blockiert.

  1. a) Sagen Sie begründet voraus, welche Unterschiede die behandelte Gruppe gegenüber der Kontrollgruppe bei Herzfrequenz, Blutdruck und Blutzucker in den ersten 60 Sekunden nach Beginn des Reizes zeigt.
  2. b) Erklären Sie, warum die durch Adrenalin vermittelte Reaktion (sympathisches Nervensystem und Nebennierenmark) innerhalb von Sekunden zelluläre Effekte auslöst, während die vom Cortisol koordinierte Reaktion (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse) Dutzende Minuten braucht, um sich zu festigen. Stützen Sie Ihre Begründung auf die chemische Natur der jeweiligen Hormone und ihre Mechanismen der zellulären Signaltransduktion.
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Üben★★★Nicht begonnen
In einer Studie zum mesokortikolimbischen Belohnungssystem bei Labornagern werden mittels Mikrodialyse die Dopaminkonzentration im Nucleus accumbens und mithilfe…

In einer Studie zum mesokortikolimbischen Belohnungssystem bei Labornagern werden mittels Mikrodialyse die Dopaminkonzentration im Nucleus accumbens und mithilfe autoradiografischer Verfahren die Dichte der D2-Rezeptoren an den postsynaptischen Neuronen in drei Situationen gemessen:

  • Situation 1 (natürlicher appetitiver Reiz: Zuckerlösung): Das Dopamin steigt 20 Minuten lang um 45 % über den Basalwert; die Dichte der D2-Rezeptoren bleibt unverändert (100 %).

  • Situation 2 (akute Amphetamininjektion): Das Dopamin in der Synapse schnellt über mehr als 90 Minuten um 650 % in die Höhe.

  • Situation 3 (nach 4 Wochen täglichem Amphetaminkonsum, nach 24 Stunden Entzug): Die basalen Dopaminspiegel sinken um 35 % unter den Normalwert und die Dichte der aktiven D2-Rezeptoren ist auf 40 % des Ausgangswerts gefallen.

  1. a) Interpretieren Sie die Daten der Situation 3, um die molekularen Mechanismen der Toleranzentwicklung gegenüber der Droge und der Anhedonie (Unfähigkeit, bei natürlichen Reizen Freude zu empfinden) zu erklären. Welches Phänomen der adaptiven synaptischen Plastizität erklärt die Verringerung der D2-Rezeptoren?
  2. b) Widerlegen Sie anhand dieser biologischen Daten die Behauptung, dass „das Überwinden einer Sucht weder medizinische noch medikamentöse Unterstützung erfordert, sondern allein eine feste Willensentscheidung“.
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Zurück zum Anfang: Der Rückzug des Fußes ist ein Reflex des Nervensystems (elektrisch, direkt, in Millisekunden). Die Anpassung an Hunger beruht auf Hormonen wie Glukagon (chemisch, langsam, anhaltend).

Auf einen Blick

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