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Die Zellbiologie · Die Zellmembran

Die Ultrastruktur der Membran

Eine Zellmembran ist nur etwa 8 nm dick, aber sie trennt das Zellinnere von der Umgebung und entscheidet, was hinein- und hinausgelangt. Unter dem Fluoreszenzmikroskop zeigt sich: Ihre Bausteine sind ständig in Bewegung. Wie kann eine Grenzschicht stabil sein und trotzdem „fließen“? Und warum passiert Sauerstoff die Membran ungehindert, Glucose aber nicht?

Das Flüssig-Mosaik-Modell

Markiert man Membranproteine mit Fluoreszenzfarbstoffen, bleiben die Leuchtpunkte nicht an ihrem Ort: Sie verteilen sich nach und nach über die ganze Zelloberfläche. Die Bausteine sind also nicht starr miteinander verbunden.

Flüssig-Mosaik-Modell: Die Phospholipide beider Schichten bewegen sich seitlich, das Protein (grün) wandert langsam nach rechts und zurück, das Cholesterin (orange) taucht zwischen die Schwänze und kehrt zurück. außen innen Phospholipid-Doppelschicht mit Protein und Cholesterin
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Welche zwei Arten von Bestandteilen sind nach dem Flüssig-Mosaik-Modell in der Zellmembran am häufigsten? Erklären Sie, was das „Mosaik“ darstellt und worauf sich der…

Welche zwei Arten von Bestandteilen sind nach dem Flüssig-Mosaik-Modell in der Zellmembran am häufigsten? Erklären Sie, was das „Mosaik“ darstellt und worauf sich der Begriff „flüssig“ bezieht.

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Betrachten Sie das Schema der Zellmembran und benennen Sie die mit den Nummern 1, 2, 3 und 4 gekennzeichneten Strukturen.

Betrachten Sie das Schema der Zellmembran und benennen Sie die mit den Nummern 1, 2, 3 und 4 gekennzeichneten Strukturen.

außen innen 1 2 3 4
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Die Lipiddoppelschicht

Phospholipide sind amphiphil: Sie haben einen hydrophilen (wasserliebenden) Kopf und zwei hydrophobe (wassermeidende) Fettsäureschwänze.

Lipiddoppelschicht: Die hydrophilen Köpfe zeigen zum Wasser auf beiden Seiten, die hydrophoben Schwänze liegen einander zugewandt in der Mitte. Wasser (außerhalb der Zelle) Doppelschicht Wasser (Zellinneres) hydrophiler Kopf hydrophober Schwanz
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Die Phospholipide der Membran bilden eine Doppelschicht. Erklären Sie, wie die Köpfe und die Schwänze der Phospholipide in Bezug auf das Wasser im Zellinneren und…

Die Phospholipide der Membran bilden eine Doppelschicht. Erklären Sie, wie die Köpfe und die Schwänze der Phospholipide in Bezug auf das Wasser im Zellinneren und außerhalb der Zelle ausgerichtet sind, und begründen Sie, warum sich diese Anordnung spontan bildet.

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Im Labor wird die Lipidzusammensetzung der Zellmembranen zweier Organismen untersucht: Probe A enthält einen Anteil von $68\,\%$ kurzkettiger mehrfach ungesättigter…

Im Labor wird die Lipidzusammensetzung der Zellmembranen zweier Organismen untersucht: Probe A enthält einen Anteil von $68\,\%$ kurzkettiger mehrfach ungesättigter Fettsäuren und wenig Cholesterin; Probe B weist einen Anteil von $22\,\%$ mehrfach ungesättigter Fettsäuren, längere Kohlenwasserstoffschwänze und viel Cholesterin auf. Beide Proben werden schrittweise von $37\ \text{°C}$ auf $2\ \text{°C}$ abgekühlt. Dabei geliert die Doppelschicht von Probe B bei $16\ \text{°C}$ drastisch und der Transmembrantransport wird blockiert, während Probe A bei $2\ \text{°C}$ noch eine funktionsfähige Fluidität behält. Begründen Sie, welche der beiden Proben von einem antarktischen Fisch und welche von einem Landsäugetier stammt, und sagen Sie begründet voraus, welche Folgen ein plötzlicher Temperaturanstieg auf $38\ \text{°C}$ für Probe A hätte, wenn sie ihre Lipidzusammensetzung nicht anpassen könnte.

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Proteine, Cholesterin und Glykokalyx

Schnitt durch eine Zellmembran: Lipiddoppelschicht mit einem integralen Protein, einem peripheren Protein an der Innenseite, Cholesterin zwischen den Phospholipiden und Kohlenhydratketten der Glykokalyx nur auf der Außenseite. Außenseite (Extrazellulärraum) Innenseite (Cytoplasma) Glykokalyx (Kohlenhydrate) Cholesterin integrales Protein peripheres Protein

Signaltransduktion an der Membran

Viele Zellen empfangen Signale aus der Umgebung, etwa Hormone. Das Signalmolekül dringt dabei oft gar nicht in die Zelle ein: Es bindet an ein passendes Rezeptorprotein der Membran. Der Rezeptor ändert seine Form und löst im Inneren eine Signalkette aus. Am Ende steht die Zellantwort, zum Beispiel die Aktivierung eines Enzyms.

Ablauf: Signalmolekül → Rezeptorprotein → Signalkette → Zellantwort. So gelangt eine Information durch die Membran, ohne dass das Molekül selbst hindurchmuss.

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Erklären Sie die Funktion der folgenden Bestandteile in der Zellmembran: Cholesterin, Glykokalyx und Transportproteine.

Erklären Sie die Funktion der folgenden Bestandteile in der Zellmembran: Cholesterin, Glykokalyx und Transportproteine.

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Warum sagt man, die Zellmembran sei selektiv permeabel? Nennen Sie ein Beispiel für einen Stoff, der sie frei durchquert, und eines für einen Stoff, der Hilfe zum…

Warum sagt man, die Zellmembran sei selektiv permeabel? Nennen Sie ein Beispiel für einen Stoff, der sie frei durchquert, und eines für einen Stoff, der Hilfe zum Durchqueren braucht, und erklären Sie den Unterschied.

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Die Fluidität der Membran

Kühlt eine Membran ab, könnte sie wie Wachs erstarren. Wird sie zu warm, könnte sie zu dünnflüssig werden. Wie bleibt die Fluidität in geeigneten Grenzen?

Membran bei hoher und bei niedriger Temperatur: Bei Wärme bremst Cholesterin die Bewegung der Schwänze, bei Kälte verhindert es deren dichte Packung. hohe Temperatur niedrige Temperatur Cholesterin bremst die Bewegung der Schwänze Cholesterin verhindert dichte Packung der Schwänze
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Die Fluidität der Membran ändert sich mit der Temperatur. Erklären Sie, welche Rolle das Cholesterin bei hoher und bei niedriger Temperatur spielt, um die Fluidität…

Die Fluidität der Membran ändert sich mit der Temperatur. Erklären Sie, welche Rolle das Cholesterin bei hoher und bei niedriger Temperatur spielt, um die Fluidität innerhalb geeigneter Grenzen zu halten.

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Bei einer Nachstellung des Experiments von Frye und Edidin wurden menschliche und Mauszellen, die mit Fluorophoren unterschiedlicher Farbe markiert waren, unter zwei…

Bei einer Nachstellung des Experiments von Frye und Edidin wurden menschliche und Mauszellen, die mit Fluorophoren unterschiedlicher Farbe markiert waren, unter zwei Bedingungen fusioniert: Ansatz A wurde bei $37\ \text{°C}$ und Ansatz B bei $4\ \text{°C}$ inkubiert. Nach 40 Minuten hatten sich die Fluorophore nur in Ansatz A über die gesamte Hybridmembran vermischt; in Ansatz B blieben sie auf ihre jeweiligen Hälften beschränkt. Außerdem erfolgte die Durchmischung der Fluorophore mit gleicher Geschwindigkeit, als Ansatz A ein Stoffwechselgift zugesetzt wurde, das die ATP-Synthese vollständig aufhob. Deuten Sie anhand dieser Ergebnisse, welche Eigenschaft der Membran damit belegt ist, und begründen Sie, ob die Bewegung der Proteine direkt von der Zufuhr von Stoffwechselenergie abhängt oder ein passiver, vom physikalischen Zustand der Lipide bestimmter Vorgang ist.

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Ein experimenteller Wirkstoff löst die Verbindungen zwischen dem Cytoskelett und den Membranproteinen. Sagen Sie voraus, welche Auswirkungen dies auf die Form der Zelle…

Ein experimenteller Wirkstoff löst die Verbindungen zwischen dem Cytoskelett und den Membranproteinen. Sagen Sie voraus, welche Auswirkungen dies auf die Form der Zelle und auf die Verteilung der Proteine in der Membran haben könnte, und begründen Sie Ihre Antwort.

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Vom Anfang zurück: Die Membran ist stabil, weil die amphiphilen Phospholipide sich von selbst zur Doppelschicht anordnen. Sie ist trotzdem beweglich, weil die Bausteine nicht verbunden sind. Sauerstoff passiert sie frei, geladene oder polare Stoffe brauchen Transportproteine.

Auf einen Blick

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