Einkommens- und Vermögensverteilung
In Köln verdienen eine Krankenpflegerin und ein Vorstandsmitglied eines Konzerns nicht nur unterschiedlich viel – sie haben auch ganz unterschiedliche Chancen auf Vermögen, Bildung und Teilhabe. Ab wann ist ein Unterschied „zu groß“? Um das beurteilen zu können, brauchen Sie zuerst Messgrößen. Danach können Sie fragen, was Ungleichheit für den Zusammenhalt einer Gesellschaft bedeutet.
Dimensionen der Ungleichheit und ihre Indikatoren
Soziale Ungleichheit meint, dass Menschen dauerhaft ungleichen Zugang zu gesellschaftlich wertvollen Ressourcen haben. Das ist mehr als „wenig Geld“. Man unterscheidet mehrere Dimensionen:
| Dimension | Beispiel für einen Indikator |
|---|---|
| Einkommen | Nettoäquivalenzeinkommen, $S80/S20$, Armutsrisikoquote |
| Vermögen | Anteil der obersten 10 % am Nettovermögen |
| Bildung | Studierquote nach Bildungsherkunft |
| Gesundheit | Lebenserwartung nach Einkommensgruppen |
| Macht und Prestige | Anteil in Führungspositionen |
Beim Einkommen wird meist das Nettoäquivalenzeinkommen verwendet. Das ist das Haushaltsnettoeinkommen, umgerechnet auf eine Person. Dabei werden die Haushaltsgröße und das Alter der Personen gewichtet. So lassen sich ein Single-Haushalt und eine vierköpfige Familie vergleichen.
Beispiel: Erhalten die oberen 20 % der Haushalte 40 % des Gesamteinkommens und die unteren 20 % nur 10 %, dann gilt $S80/S20 = 40/10 = 4$. Das oberste Quintil erhält also viermal so viel wie das unterste. Ein Wert von 1 bedeutet völlige Gleichverteilung. Je größer der Wert, desto ungleicher ist die Verteilung.
Beispiel: Beträgt der Median 2.000 € im Monat, liegt die Armutsrisikoschwelle bei $0{,}6 \cdot 2.000\,€ = 1.200\,€$. Wer weniger hat, gilt als armutsgefährdet.
Warum der Median? Er ist die Mitte der Verteilung: Die eine Hälfte hat mehr, die andere weniger. Sehr hohe Einkommen verzerren ihn kaum, anders als das arithmetische Mittel.
Material: Die folgende Tabelle zeigt die Verteilung der Haushaltsnettoeinkommen in einem Land (fiktive, gerundete Werte). Die Haushalte sind nach ihrem Einkommen in fünf…
Material: Die folgende Tabelle zeigt die Verteilung der Haushaltsnettoeinkommen in einem Land (fiktive, gerundete Werte). Die Haushalte sind nach ihrem Einkommen in fünf gleich große Gruppen (Quintile) eingeteilt.
| Quintil | 1. (untere 20 %) | 2. | 3. | 4. | 5. (obere 20 %) |
|---|---|---|---|---|---|
| Anteil am Gesamteinkommen | 8 % | 12 % | 16 % | 22 % | 42 % |
- a) Beschreiben Sie die Einkommensverteilung anhand der Tabelle.
- b) Berechnen Sie das Quintilsverhältnis $S80/S20$ und erläutern Sie, was dieser Indikator aussagt.
- c) Nennen Sie zwei weitere Indikatoren, mit denen soziale Ungleichheit im Bereich Einkommen erfasst wird.
Material: Das mittlere Nettoäquivalenzeinkommen (Median) beträgt in einer Region 2.200 € im Monat. Als armutsgefährdet gilt, wer weniger als 60 % des Medians zur…
Material: Das mittlere Nettoäquivalenzeinkommen (Median) beträgt in einer Region 2.200 € im Monat. Als armutsgefährdet gilt, wer weniger als 60 % des Medians zur Verfügung hat. Hannah lebt allein und hat ein Nettoeinkommen von 1.250 € im Monat.
- a) Berechnen Sie die Armutsrisikoschwelle.
- b) Bestimmen Sie, ob Hannah nach dieser Definition als armutsgefährdet gilt.
- c) Erläutern Sie, warum die Armutsrisikoquote ein Maß für relative und nicht für absolute Armut ist.
Primär- und Sekundärverteilung, funktionale und personelle Verteilung
Die Verteilung kann man aus zwei Blickwinkeln betrachten.
Personelle Verteilung: Wie verteilt sich das Einkommen auf Personen oder Haushalte? Dazu gehören $S80/S20$, die Armutsrisikoquote und die Lorenzkurve.
Funktionale Verteilung: Wie verteilt sich das Volkseinkommen auf die Produktionsfaktoren? Hier geht es um Arbeit einerseits, Kapital und Unternehmertum andererseits. Die Kennzahlen sind:
$$\text{Lohnquote} = \frac{\text{Arbeitnehmerentgelt}}{\text{Volkseinkommen}} \cdot 100\,\% \qquad \text{Gewinnquote} = 100\,\% - \text{Lohnquote}$$Beispiel: Das Volkseinkommen beträgt 2.000 Mrd. €, das Arbeitnehmerentgelt 1.500 Mrd. €. Dann ist die Lohnquote $\frac{1.500}{2.000} = 75\,\%$ und die Gewinnquote 25 %. Steigt die Lohnquote im nächsten Jahr auf 76 %, hat sie sich um einen Prozentpunkt erhöht.
Daneben unterscheidet man den Zeitpunkt der Messung:
-
Primärverteilung: Einkommen aus dem Markt, also vor Steuern und Sozialtransfers (Löhne, Gewinne, Zinsen, Mieten).
-
Sekundärverteilung: Einkommen nach staatlicher Umverteilung. Dabei werden Steuern und Sozialversicherungsbeiträge abgezogen und Transfers addiert (Kindergeld, Wohngeld, Bürgergeld, Renten).
Wichtige Instrumente der Umverteilung sind die progressive Einkommensteuer (höhere Einkommen werden prozentual stärker belastet) und Sozialtransfers. Misst man die Ungleichheit vor und nach der Umverteilung, sieht man die Wirkung des Sozialstaats.
Beispiel: Sinkt der Gini-Koeffizient (siehe nächster Abschnitt) von 0,48 auf 0,30, ist das eine Veränderung um $\frac{0{,}30-0{,}48}{0{,}48} = -0{,}375$, also −37,5 %.
Material: Der Gini-Koeffizient der Einkommen eines Landes beträgt vor Steuern und Sozialtransfers (Primärverteilung) 0,50 und nach Steuern und Sozialtransfers…
Material: Der Gini-Koeffizient der Einkommen eines Landes beträgt vor Steuern und Sozialtransfers (Primärverteilung) 0,50 und nach Steuern und Sozialtransfers (Sekundärverteilung) 0,30.
- a) Erläutern Sie die Begriffe Primärverteilung und Sekundärverteilung.
- b) Berechnen Sie die prozentuale Veränderung des Gini-Koeffizienten durch Steuern und Sozialtransfers.
- c) Nennen Sie zwei Instrumente staatlicher Umverteilung.
Material: In einer Volkswirtschaft betrug das Volkseinkommen im Jahr 1 insgesamt 2.400 Mrd. €, davon Arbeitnehmerentgelt 1.680 Mrd. €. Im Jahr 2 betrug das…
Material: In einer Volkswirtschaft betrug das Volkseinkommen im Jahr 1 insgesamt 2.400 Mrd. €, davon Arbeitnehmerentgelt 1.680 Mrd. €. Im Jahr 2 betrug das Volkseinkommen 2.500 Mrd. €, davon Arbeitnehmerentgelt 1.700 Mrd. €. Der Rest sind Unternehmens- und Vermögenseinkommen.
- a) Berechnen Sie für beide Jahre die Lohnquote und die Gewinnquote.
- b) Beschreiben Sie die Veränderung in Prozentpunkten.
- c) Erläutern Sie, warum die Lohnquote als Indikator der funktionalen Einkommensverteilung nur eingeschränkt Aussagen über die personelle Verteilung zulässt.
Lorenzkurve und Gini-Koeffizient
Die Lorenzkurve zeigt die Verteilung in einem Bild. Auf der x-Achse steht der kumulierte Anteil der Haushalte (von arm nach reich geordnet). Auf der y-Achse steht der kumulierte Anteil am Gesamteinkommen. Bei völliger Gleichverteilung liegen alle Punkte auf der Diagonalen. Je weiter die Kurve unter der Diagonalen hängt, desto ungleicher ist die Verteilung.
Material: Die Lorenzkurve der Einkommensverteilung eines Landes verläuft geradlinig durch die Punkte $(0|0)$, $(0{,}4|0{,}1)$, $(0{,}8|0{,}45)$ und $(1|1)$. Dabei ist…
Material: Die Lorenzkurve der Einkommensverteilung eines Landes verläuft geradlinig durch die Punkte $(0|0)$, $(0{,}4|0{,}1)$, $(0{,}8|0{,}45)$ und $(1|1)$. Dabei ist die x-Achse der kumulierte Anteil der Haushalte und die y-Achse der kumulierte Einkommensanteil. Der Gini-Koeffizient ist $G=\dfrac{A}{A+B}$. Dabei ist $A$ die Fläche zwischen der Diagonalen und der Lorenzkurve, $B$ die Fläche unter der Lorenzkurve und $A+B=0{,}5$.
Die Vermögensverteilung desselben Landes hat einen Gini-Koeffizienten von 0,75.
- a) Bestimmen Sie den Gini-Koeffizienten der Einkommensverteilung, indem Sie die Fläche unter der Lorenzkurve in Teilflächen zerlegen.
- b) Vergleichen Sie die Einkommens- und die Vermögensverteilung des Landes.
- c) Erläutern Sie zwei Gründe, warum Vermögen ungleicher verteilt ist als Einkommen.
Material: Zwei Länder A und B haben denselben Gini-Koeffizienten der Einkommen von 0,30. In Land A erhalten die ärmsten 20 % der Haushalte 6 % des Einkommens und die…
Material: Zwei Länder A und B haben denselben Gini-Koeffizienten der Einkommen von 0,30. In Land A erhalten die ärmsten 20 % der Haushalte 6 % des Einkommens und die reichsten 10 % erhalten 30 %. In Land B erhalten die ärmsten 20 % der Haushalte 9 % des Einkommens und die reichsten 10 % erhalten 22 %. (Die Daten sind fiktiv; Angaben zu den mittleren Einkommensgruppen liegen nicht vor.)
- a) Erläutern Sie, wie trotz gleichen Gini-Koeffizienten unterschiedliche Lorenzkurven möglich sind.
- b) Beurteilen Sie die Aussagekraft des Gini-Koeffizienten als alleiniger Indikator für soziale Ungleichheit. Entwickeln Sie dazu Kriterien und beziehen Sie die Angaben zu den Ländern A und B ein.
Vermögensverteilung und Chancen
Vermögen (Immobilien, Ersparnisse, Betriebe, Wertpapiere) ist ein Bestand, Einkommen ein Fluss. Vermögen ist in Deutschland deutlich stärker konzentriert als Einkommen: Der Gini-Koeffizient des Nettovermögens liegt wesentlich höher als der des Einkommens. Ein großer Teil der Haushalte besitzt nur wenig oder kein Vermögen. Zugleich besitzen die obersten 10 % der Haushalte einen sehr großen Anteil (Quelle: Deutsche Bundesbank, Destatis; die Zahlen in den Aufgaben sind fiktiv).
Warum ist das wichtig? Vermögen
-
sichert gegen Risiken ab (Arbeitslosigkeit, Krankheit),
-
bringt zusätzliche Einkommen (Zinsen, Mieten, Dividenden),
-
kann vererbt werden und überträgt Vorteile auf die nächste Generation.
Auch Bildungschancen hängen von der Herkunft ab. Aus der Studierquote nach Bildungsherkunft lässt sich ein einfaches Verhältnis bilden. Studieren etwa 60 von 100 Kindern aus Akademikerhaushalten und 30 von 100 aus Nichtakademikerhaushalten, ist die Quote der ersten Gruppe um den Faktor $\frac{60}{30} = 2$ höher.
Material: In einer Pressemitteilung fordert ein Gewerkschaftsbund die Einführung einer Vermögensteuer mit einem Freibetrag von 2 Mio. € je Person. Er begründet dies mit…
Material: In einer Pressemitteilung fordert ein Gewerkschaftsbund die Einführung einer Vermögensteuer mit einem Freibetrag von 2 Mio. € je Person. Er begründet dies mit der hohen Vermögenskonzentration und mit Investitionsbedarf bei Schulen und Kitas. Ein Arbeitgeberverband lehnt die Steuer ab. Er verweist auf mögliche Belastungen für Familienunternehmen im Mittelstand, auf die Gefahr von Kapitalabwanderung und auf den hohen Verwaltungsaufwand.
- a) Geben Sie die beiden Positionen mit eigenen Worten wieder.
- b) Analysieren Sie die Positionen im Hinblick auf ihre Interessengebundenheit.
- c) Erläutern Sie, welche Grundprinzipien staatlicher Sozialpolitik in der Forderung der Gewerkschaft zum Ausdruck kommen.
Beurteilen: Verteilung und gesellschaftliche Integration
Wie viel Ungleichheit ist hinnehmbar? Das Grundgesetz gibt keine Zahl vor, aber Maßstäbe. Nach Art. 20 Abs. 1 GG ist Deutschland ein sozialer Bundesstaat (Sozialstaatsgebot). Daneben steht das Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse in den Regionen. Ein Urteil sollte Kriterien nennen und gegeneinander abwägen:
| Kriterium | Leitfrage |
|---|---|
| Legitimität / Gerechtigkeit | Entspricht die Verteilung dem Leistungs-, Bedarfs- oder Chancenprinzip? |
| Effizienz | Wirken Anreize, Investitionen und Wachstum? |
| Integration | Können alle am gesellschaftlichen Leben teilhaben? |
| Nachhaltigkeit | Bleiben Folgen für künftige Generationen tragbar? |
Sehr große Ungleichheit kann die Integration gefährden, wenn Gruppen dauerhaft von Bildung, Gesundheit oder politischer Teilhabe ausgeschlossen sind. Ein gewisses Maß an Ungleichheit kann dagegen Leistungsanreize setzen. Politische Maßnahmen wie BAföG, Ausbau der Ganztagsschulen oder Studienberatung setzen bei den Chancen an, Steuern und Transfers bei den Ergebnissen. Auch hier lohnt es sich zu fragen, wer welche Maßnahme fordert und warum (Interessen, Kontroversitätsgebot).
Material: In einem Land hat sich über zehn Jahre Folgendes verändert: | Indikator | Jahr 1 | Jahr 11 | |---|---|---| | $S80/S20$ | 4,4 | 5,0 | | Armutsrisikoquote | 14,0…
Material: In einem Land hat sich über zehn Jahre Folgendes verändert:
| Indikator | Jahr 1 | Jahr 11 |
|---|---|---|
| $S80/S20$ | 4,4 | 5,0 |
| Armutsrisikoquote | 14,0 % | 16,0 % |
| Anteil der obersten 10 % der Haushalte am Nettovermögen | 52 % | 56 % |
- a) Berechnen Sie die Veränderung der Armutsrisikoquote in Prozentpunkten und in Prozent.
- b) Beurteilen Sie, ob eine solche Entwicklung die gesellschaftliche Integration gefährdet. Berücksichtigen Sie dabei Einkommens- und Vermögensverteilung.
Material: Von 100 Kindern aus Akademikerhaushalten nehmen 79 ein Studium auf. Von 100 Kindern aus Nichtakademikerhaushalten sind es 27. Die Hochschulen eines Landes…
Material: Von 100 Kindern aus Akademikerhaushalten nehmen 79 ein Studium auf. Von 100 Kindern aus Nichtakademikerhaushalten sind es 27. Die Hochschulen eines Landes verweisen auf Studiengebühren, Wohnkosten und Informationsmängel als Hürden. Politisch diskutiert werden eine Ausweitung des BAföG, der Ausbau der Ganztagsschulen und Studienberatung an Schulen.
- a) Berechnen Sie, um welchen Faktor die Studierquote der Kinder aus Akademikerhaushalten höher ist.
- b) Erörtern Sie die politischen Maßnahmen vor dem Hintergrund des Sozialstaatsgebots (Art. 20 Abs. 1 GG) und des Gebots zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse. Berücksichtigen Sie Effizienz und Legitimität.
Zurück zum Anfang: Pflegerin und Vorstandsmitglied unterscheiden sich in Einkommen, Vermögen und Chancen. Mit $S80/S20$, Armutsrisikoquote, Lorenzkurve und Gini-Koeffizient können Sie das beschreiben. Ob der Abstand „zu groß“ ist, entscheiden Sie erst mit begründeten Kriterien.
Auf einen Blick
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Indikatoren: $S80/S20$ (Verhältnis der Einkommensanteile des obersten und untersten Quintils), Armutsrisikoquote (weniger als 60 % des Medians, relative Armut), Anteil der obersten 10 % am Vermögen.
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Verteilungsarten: personelle (Haushalte) und funktionale Verteilung (Lohnquote = Arbeitnehmerentgelt / Volkseinkommen); Primärverteilung vor, Sekundärverteilung nach Steuern und Transfers.
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Lorenzkurve und Gini-Koeffizient: $G = \frac{A}{A+B}$ mit $A+B = 0{,}5$; 0 bedeutet Gleichverteilung. Gleiche Gini-Werte können verschiedene Verteilungen verbergen.
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Vermögen ist deutlich ungleicher verteilt als Einkommen und beeinflusst Sicherheit und Chancen der nächsten Generation. Bildungschancen hängen von der Herkunft ab.
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Prozent und Prozentpunkte sind sorgfältig zu unterscheiden.
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Urteilsfrage: Gefährdet eine wachsende Ungleichheit von Einkommen und Vermögen die gesellschaftliche Integration? Begründen Sie mit Kriterien (Gerechtigkeit, Effizienz, Integration), berücksichtigen Sie die Interessen der Akteure und wägen Sie Pro und Contra ab.