DNA und RNA
In jeder deiner Körperzellen steckt etwa zwei Meter DNA, verteilt auf 46 Chromosomen. Alles passt in einen Zellkern, der nur etwa $6\ \mu\text{m}$ misst. Die DNA trägt die Erbinformation, nach der du aufgebaut bist. Wie sieht dieses Molekül aus, wie wird es vor einer Zellteilung kopiert und wie passt es in den Zellkern? Das klären wir in diesem Abschnitt.
Nukleotide: die Bausteine der DNA
Die DNA (englisch: deoxyribonucleic acid, auf Deutsch auch Desoxyribonukleinsäure) besteht nur aus wenigen Bausteinsorten. Wie können so wenige Bausteine die Information für einen ganzen Organismus speichern? Das geht wie bei unserer Schrift: Es kommt auf die Reihenfolge an.
Viele Nukleotide sind zu einem langen Strang verknüpft. Dabei bindet der Phosphatrest eines Nukleotids an den Zucker des nächsten. Zucker und Phosphat bilden so das gleichmäßige „Rückgrat“ des Strangs. Die Basen stehen seitlich ab. Nur sie unterscheiden sich von Nukleotid zu Nukleotid. Die Reihenfolge der Basen, die Basensequenz, ist die Erbinformation, wie die Buchstabenfolge in einem Text.
Erkläre, was die DNA ist, welche Art von Information sie enthält und in welchem Teil einer Eukaryotenzelle sich der größte Teil dieses Moleküls befindet.
Erkläre, was die DNA ist, welche Art von Information sie enthält und in welchem Teil einer Eukaryotenzelle sich der größte Teil dieses Moleküls befindet.
Erkläre, was ein Nukleotid ist, und nenne seine drei Bestandteile. Welcher von ihnen ist von Nukleotid zu Nukleotid verschieden und bildet den „Buchstaben“ der…
Erkläre, was ein Nukleotid ist, und nenne seine drei Bestandteile. Welcher von ihnen ist von Nukleotid zu Nukleotid verschieden und bildet den „Buchstaben“ der Erbinformation?
Ordne diese Strukturen der Größe nach von der kleinsten zur größten und erkläre in einem Satz, was jede ist: Chromosom, Zelle, Gen, Nukleotid, Zellkern.
Ordne diese Strukturen der Größe nach von der kleinsten zur größten und erkläre in einem Satz, was jede ist: Chromosom, Zelle, Gen, Nukleotid, Zellkern.
Die Doppelhelix und die Basenpaarung
Wie eine Wendeltreppe sieht das DNA-Molekül aus: 1953 haben Watson und Crick dieses Modell aufgestellt. Die „Geländer“ sind die Zucker-Phosphat-Rückgrate zweier Stränge, die „Stufen“ sind Basenpaare.
Warum immer A–T und G–C? A und G sind große Basen, T und C kleine. Ein großer Partner mit einem kleinen passt genau in den Abstand zwischen den Strängen, sodass die Doppelhelix überall gleich dick ist. Außerdem passen nur diese Paare so zusammen, dass sich Wasserstoffbrücken bilden (A–T zwei, G–C drei).
Die Bezeichnungen 5' und 3' benennen die beiden Enden eines Strangs, abhängig davon, welches Kohlenstoffatom des Zuckers am Ende frei liegt. Stell dir zwei Straßen vor, die nebeneinander in entgegengesetzte Richtungen führen: eine Einbahnstraße nach Norden und eine nach Süden.
Weil jede Base nur einen bestimmten Partner hat, bestimmt ein Strang den anderen vollständig. Daraus folgt eine Regelmäßigkeit: In jeder doppelsträngigen DNA gilt $A = T$ und $G = C$ (Anteile in Prozent). Nach ihrem Entdecker heißt sie auch Chargaff-Regel.
Nenne die vier Basen der DNA und erkläre die Paarungsregel, der die Doppelhelix folgt.
Nenne die vier Basen der DNA und erkläre die Paarungsregel, der die Doppelhelix folgt.
Das Schema zeigt einen Abschnitt einer DNA-Doppelhelix. Gib an, was die Markierungen 1 und 2 darstellen, und ergänze die fehlenden Basen auf den mit ? gekennzeichneten…
Das Schema zeigt einen Abschnitt einer DNA-Doppelhelix. Gib an, was die Markierungen 1 und 2 darstellen, und ergänze die fehlenden Basen auf den mit ? gekennzeichneten Sprossen, wobei A sich immer mit T und G mit C paart.
Die DNA-Doppelhelix ähnelt einer Wendeltreppe. Erkläre, welche Moleküle die „Seiten“ der Leiter und welche die „Sprossen“ bilden und wie die Bestandteile jeder Sprosse…
Die DNA-Doppelhelix ähnelt einer Wendeltreppe. Erkläre, welche Moleküle die „Seiten“ der Leiter und welche die „Sprossen“ bilden und wie die Bestandteile jeder Sprosse miteinander verbunden sind.
In der DNA einer Art bestehen $22\ \%$ der Basen aus Thymin. Berechne, wie hoch der Anteil von Adenin, Guanin und Cytosin ist, und erkläre die Überlegung.
In der DNA einer Art bestehen $22\ \%$ der Basen aus Thymin. Berechne, wie hoch der Anteil von Adenin, Guanin und Cytosin ist, und erkläre die Überlegung.
Die beiden DNA-Stränge sind antiparallel: Einer durchläuft die Doppelhelix in Richtung 5' nach 3', der andere in Richtung 3' nach 5'. Erkläre mit einem Vergleich, was…
Die beiden DNA-Stränge sind antiparallel: Einer durchläuft die Doppelhelix in Richtung 5' nach 3', der andere in Richtung 3' nach 5'. Erkläre mit einem Vergleich, was „antiparallel“ bedeutet und was die Bezeichnungen 5' und 3' angeben.
In einem DNA-Molekül bestehen $18\ \%$ der Basen aus Guanin. Berechne die Anteile von Cytosin, Adenin und Thymin und erkläre jeden Schritt der Überlegung.
In einem DNA-Molekül bestehen $18\ \%$ der Basen aus Guanin. Berechne die Anteile von Cytosin, Adenin und Thymin und erkläre jeden Schritt der Überlegung.
Ein DNA-Strang hat die Sequenz 5'-ATG CCG TTA-3'. Schreibe die Sequenz des komplementären Strangs, gib auch dessen Richtung an und erkläre, was du berücksichtigt hast.
Ein DNA-Strang hat die Sequenz 5'-ATG CCG TTA-3'. Schreibe die Sequenz des komplementären Strangs, gib auch dessen Richtung an und erkläre, was du berücksichtigt hast.
Ein Astrobiologie-Team untersucht das Erbmaterial eines außerirdischen Mikroorganismus. Es stellt fest, dass es aus zwei einander gegenüberliegenden Strängen besteht,…
Ein Astrobiologie-Team untersucht das Erbmaterial eines außerirdischen Mikroorganismus. Es stellt fest, dass es aus zwei einander gegenüberliegenden Strängen besteht, beobachtet aber zwei Auffälligkeiten gegenüber der irdischen DNA: 1) Der Durchmesser der Doppelhelix ist nicht konstant, sondern weist ständige Verbreiterungen und Verengungen auf; 2) die beiden Stränge verlaufen in dieselbe Richtung (beide in Richtung $5' \to 3'$). Begründe unter Anwendung der von Watson und Crick aufgestellten Prinzipien der Komplementarität von Purin- und Pyrimidinbasen und der Antiparallelität, welche Art chemischer Paarungen diese Unregelmäßigkeiten in der Dicke verursachen könnte, und sage voraus, welche physikalische oder enzymatische Schwierigkeit eine parallele Doppelhelix bei der Replikation in der Zelle hätte.
Ein Labor untersucht die Zusammensetzung der Basen im Erbmaterial, das aus drei verschiedenen Viren gewonnen wurde, und erhält folgende Ergebnisse: Virus 1: $30\ \%$…
Ein Labor untersucht die Zusammensetzung der Basen im Erbmaterial, das aus drei verschiedenen Viren gewonnen wurde, und erhält folgende Ergebnisse:
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Virus 1: $30\ \%$ Adenin, $30\ \%$ Thymin, $20\ \%$ Guanin, $20\ \%$ Cytosin.
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Virus 2: $30\ \%$ Adenin, $20\ \%$ Thymin, $22\ \%$ Guanin, $28\ \%$ Cytosin.
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Virus 3: $30\ \%$ Adenin, $30\ \%$ Uracil, $20\ \%$ Guanin, $20\ \%$ Cytosin.
Bestimme für jedes Virus begründet, welche Art von Nukleinsäure es besitzt (DNA oder RNA) und ob der Strang einzelsträngig oder doppelsträngig ist. Begründe außerdem, warum Virus 2 den chemischen Gesetzmäßigkeiten nicht widerspricht, obwohl seine Anteile an Adenin und Thymin nicht übereinstimmen.
Die doppelsträngige DNA zweier Bakterienarten wird untersucht: Art A stammt aus einer hydrothermalen Tiefseequelle bei $85\ ^\circ\text{C}$, Art B stammt aus dem Boden…
Die doppelsträngige DNA zweier Bakterienarten wird untersucht: Art A stammt aus einer hydrothermalen Tiefseequelle bei $85\ ^\circ\text{C}$, Art B stammt aus dem Boden bei $20\ ^\circ\text{C}$. Die Analysen zeigen, dass eine der Proben einen Cytosin-Anteil von $38\ \%$ enthält und die andere einen Cytosin-Anteil von $19\ \%$.
- a) Leite her und begründe, welcher Anteil zu welchem Bakterium gehört. Beziehe dich dabei auf die molekulare Stabilität der Bindungen zwischen den Basenpaaren.
- b) Berechne den Anteil aller übrigen Stickstoffbasen (Adenin, Thymin und Guanin) in der DNA des thermophilen Bakteriums der Probe.
Im historischen Experiment von Hershey und Chase (1952) mit Bakteriophagen: a) Sage voraus, welche Ergebnisse im Bakteriensediment und in der Flüssigkeit darüber…
Im historischen Experiment von Hershey und Chase (1952) mit Bakteriophagen:
- a) Sage voraus, welche Ergebnisse im Bakteriensediment und in der Flüssigkeit darüber (Überstand) zu erwarten gewesen wären, wenn die damals vorherrschende Hypothese (Proteine seien das Erbmaterial) zugetroffen hätte.
- b) Stell dir vor, ein Schüler schlägt vor, das Experiment zu wiederholen und die Viren mit Stickstoff-15 ($^{15}\text{N}$, stabiles Isotop) zu markieren, statt Phosphor ($^{32}\text{P}$) und Schwefel ($^{35}\text{S}$) zu verwenden. Begründe, warum dieser Versuchsaufbau völlig ungeeignet wäre, um herauszufinden, ob das Erbmaterial die DNA oder das Protein ist.
Die Replikation: die DNA wird verdoppelt
Bevor sich eine Zelle teilt, muss sie ihre gesamte DNA kopieren, sonst würde eine Tochterzelle ohne Erbinformation entstehen. Diese identische Verdopplung der DNA heißt Replikation. Sie findet in der Interphase statt, also vor der Mitose.
Ablauf in Grundzügen: Die Doppelhelix öffnet sich, die Wasserstoffbrücken zwischen den Basen werden gelöst. Jeder Einzelstrang dient als Vorlage. Das Enzym DNA-Polymerase setzt passende Nukleotide gegenüber: zu A ein T, zu G ein C usw. So entsteht zu jedem alten Strang ein neuer Gegenstrang.
Jedes der beiden Tochtermoleküle besteht aus einem alten (Vorlage) und einem neuen Strang. Deshalb nennt man die Replikation semikonservativ: Die Hälfte bleibt erhalten. Dass die Kopie exakt ist, liegt an der Basenkomplementarität: Zu jeder Base der Vorlage passt nur genau eine Partnerbase.
Vor der Teilung kopiert die Zelle ihre gesamte DNA durch die Replikation. Erkläre, worin dieser Vorgang besteht und warum er als semikonservativ bezeichnet wird: Welche…
Vor der Teilung kopiert die Zelle ihre gesamte DNA durch die Replikation. Erkläre, worin dieser Vorgang besteht und warum er als semikonservativ bezeichnet wird: Welche Stränge bilden jedes DNA-Tochtermolekül, und welche Rolle spielt die Basenkomplementarität dafür, dass die Kopie exakt ist?
Die Replikation der DNA findet statt, bevor sich die Zelle durch Mitose teilt. Erkläre, warum sie unbedingt in dieser Reihenfolge ablaufen muss und was mit der…
Die Replikation der DNA findet statt, bevor sich die Zelle durch Mitose teilt. Erkläre, warum sie unbedingt in dieser Reihenfolge ablaufen muss und was mit der Erbinformation der Tochterzellen geschehen würde, wenn sich eine Zelle teilen würde, ohne vorher ihre DNA kopiert zu haben.
Bestimmte Chemotherapeutika gegen Krebs (quervernetzende Wirkstoffe) können die beiden DNA-Stränge kovalent miteinander verbinden. Stell dir einen hypothetischen…
Bestimmte Chemotherapeutika gegen Krebs (quervernetzende Wirkstoffe) können die beiden DNA-Stränge kovalent miteinander verbinden. Stell dir einen hypothetischen Wirkstoff vor, der dauerhafte kovalente Bindungen zwischen den gegenüberliegenden Stickstoffbasen der Doppelhelix ausbildet und dabei die üblichen Wasserstoffbrücken ersetzt.
- a) Sage voraus, warum dieser Wirkstoff die Teilung von Tumorzellen schlagartig bremst, und erkläre, welche Enzyme und Vorgänge der Replikation oder Transkription physikalisch blockiert werden.
- b) Begründe anhand des obigen Falls, warum die Selektion im Lauf der Evolution schwache Bindungen (Wasserstoffbrücken) zwischen den beiden Strängen und starke Bindungen (kovalente Phosphodiesterbindungen) entlang jedes Einzelstrangs beibehalten hat, statt nur starke oder nur schwache Bindungen zu nutzen.
Vom Faden zum Chromosom
Ausgestreckt ist die DNA einer menschlichen Zelle etwa zwei Meter lang, der Zellkern misst aber nur etwa $6\ \mu\text{m}$. Wie bekommt die Zelle den Faden dort hinein, ohne dass er sich verknotet?
Ein Ein-Chromatid-Chromosom (vor der Replikation) besteht aus einem DNA-Molekül mit Proteinen. Nach der Replikation besteht ein Chromosom aus zwei identischen Chromatiden mit je einem DNA-Molekül, die am Zentromer zusammenhängen: Es ist ein Zwei-Chromatid-Chromosom.
Jetzt kannst du die Größenordnungen sortieren, vom kleinsten zum größten Baustein: Nukleotid → Gen → Chromosom → Zellkern → Zelle. Ein Gen ist ein Abschnitt der DNA mit der Information für ein Protein (oder eine RNA). Ein Chromosom enthält sehr viele Gene. Von jedem Gen gibt es oft Varianten, die Allele. Das Gen ist also der Abschnitt, das Allel seine Variante, das Chromosom der Träger vieler Gene. Proteine bestimmen über ihre Funktion, zum Beispiel als Enzyme, die Merkmale eines Lebewesens. So gilt: Gen → Enzym → Merkmal.
Erkläre, was ein Gen ist, und beschreibe seinen Zusammenhang mit der DNA, den Chromosomen und den Proteinen.
Erkläre, was ein Gen ist, und beschreibe seinen Zusammenhang mit der DNA, den Chromosomen und den Proteinen.
Vergleiche, wie die DNA in einem Bakterium und in einer Eukaryotenzelle organisiert ist: wo sie sich befindet, wie viele Chromosomen es meist gibt und welche Form sie…
Vergleiche, wie die DNA in einem Bakterium und in einer Eukaryotenzelle organisiert ist: wo sie sich befindet, wie viele Chromosomen es meist gibt und welche Form sie haben.
In einem Labor wird ein experimenteller Wirkstoff an einer Zellkultur getestet. Die Verbindung bindet irreversibel an Histone und verhindert, dass sich die DNA von den…
In einem Labor wird ein experimenteller Wirkstoff an einer Zellkultur getestet. Die Verbindung bindet irreversibel an Histone und verhindert, dass sich die DNA von den Nukleosomen abwickelt.
- a) Sage voraus, welche zwei für die Zelle unverzichtbaren molekularen Prozesse sofort blockiert werden, und begründe auf molekularer Ebene, warum.
- b) Eine Zelle mit bereits verdoppelter DNA beginnt die Mitose und kann ihre Chromosomen kondensieren, doch der Wirkstoff verhindert, dass sie am Ende der Telophase wieder dekondensieren. Welche Folgen hat das für die Lebensfähigkeit der Tochterzellen während der Interphase?
Ein menschliches Chromosom in der Metaphase ist etwa $5\ \mu\text{m}$ lang, der darin enthaltene DNA-Faden wäre ausgestreckt aber etwa $5\ \text{cm}$ lang (eine…
Ein menschliches Chromosom in der Metaphase ist etwa $5\ \mu\text{m}$ lang, der darin enthaltene DNA-Faden wäre ausgestreckt aber etwa $5\ \text{cm}$ lang (eine Verpackung um das $10\,000$-Fache).
- a) Wendest du auf eine Zelle in der Metaphase einen Hemmstoff des Enzyms RNA-Polymerase (zuständig für die Transkription) an, wirst du feststellen, dass er kaum eine Wirkung hat, weil die RNA-Synthese bereits auf natürliche Weise zum Erliegen gekommen ist. Begründe diese Tatsache, indem du sie mit dem Verdichtungsgrad des Chromatins in Verbindung bringst.
- b) Begründe, warum es für die Zelle während der Mitose unverzichtbar ist, einen so hohen Verpackungsgrad zu erreichen, und warum es für sie tödlich wäre, denselben Kondensationsgrad während der Interphase dauerhaft beizubehalten.
RNA: der Helfer der DNA
Neben der DNA gibt es eine zweite Nukleinsäure, die RNA (Ribonukleinsäure). Sie wird für die Herstellung von Proteinen gebraucht.
| DNA | RNA | |
|---|---|---|
| Zucker | Desoxyribose | Ribose |
| Stränge | zwei (Doppelhelix) | einer |
| Basen | A, T, G, C | A, U, G, C |
Nenne drei Unterschiede zwischen DNA und RNA: den enthaltenen Zucker, die Anzahl der Stränge und eine ihrer Basen.
Nenne drei Unterschiede zwischen DNA und RNA: den enthaltenen Zucker, die Anzahl der Stränge und eine ihrer Basen.
Jahrzehntelang glaubte man, das Erbmaterial seien die Proteine und nicht die DNA. Begründe, welche drei Eigenschaften jedes Molekül erfüllen muss, um Erbmaterial sein zu…
Jahrzehntelang glaubte man, das Erbmaterial seien die Proteine und nicht die DNA. Begründe, welche drei Eigenschaften jedes Molekül erfüllen muss, um Erbmaterial sein zu können, und erkläre, warum die DNA sie erfüllt.
Der ununterbrochene codierende Bereich eines eukaryotischen Gens besteht aus genau $900$ Basenpaaren (einschließlich des abschließenden Stoppcodons). a) Berechne, wie…
Der ununterbrochene codierende Bereich eines eukaryotischen Gens besteht aus genau $900$ Basenpaaren (einschließlich des abschließenden Stoppcodons).
- a) Berechne, wie viele Aminosäuren das aus diesem Gen translatierte Protein enthält.
- b) Angenommen, es kommt zu einer Insertionsmutation eines einzelnen Nucleotids an Position $301$. Sage voraus, welche Folgen diese Mutation für die endgültige Länge der Aminosäurekette und für ihre biologische Funktion hat, im Vergleich zu einer Substitution (Punktmutation) an derselben Position $301$. Begründe deine Vorhersage mit den Begriffen Leseraster und vorzeitiges Stoppcodon.
Zurück zum Anfang: Die zwei Meter DNA passen in den winzigen Zellkern, weil sich der Faden um Histone wickelt und zu Chromatin und Chromosomen verpackt wird. Dadurch wird jedes DNA-Molekül in einem Chromosom auf etwa ein Zehntausendstel seiner Länge verkürzt.