Viren und Schadprogramme
Auf dem Schulhof findet Lea einen USB-Stick, auf dem „Klassenfahrt-Fotos“ steht. Sie ist neugierig und möchte ihn am Laptop anschließen. Ist das eine gute Idee? Um das zu beurteilen, musst du wissen, womit du es zu tun hast: Schadprogramme gelangen oft auf Wegen auf ein Gerät, die harmlos aussehen. Am Ende der Seite kommen wir auf Leas Stick zurück.
Was ist Schadsoftware und welche Arten gibt es?
Welches Schutzziel wird verletzt?
In der Datensicherheit gibt es drei Schutzziele: Vertraulichkeit (nur Berechtigte sehen die Daten), Integrität (Daten werden nicht unbemerkt verändert) und Verfügbarkeit (Daten und Geräte sind nutzbar, wenn man sie braucht). Jede Art von Schadsoftware zielt vor allem auf eines davon:
| Schadprogramm | Was es tut | Hauptsächlich verletztes Schutzziel |
|---|---|---|
| Spyware | liest Passwörter und Eingaben mit | Vertraulichkeit |
| Virus, der Dateien verändert | verändert oder beschädigt Dateien | Integrität |
| Wurm | überlastet Netz und Geräte | Verfügbarkeit |
| Trojaner | je nach Schadfunktion, z. B. Zugangsdaten stehlen | meist Vertraulichkeit |
Erkläre mit eigenen Worten, was ein Schadprogramm ist und worin der Unterschied zwischen einem Virus, der andere Dateien infizieren muss, um sich zu verbreiten, und…
Erkläre mit eigenen Worten, was ein Schadprogramm ist und worin der Unterschied zwischen einem Virus, der andere Dateien infizieren muss, um sich zu verbreiten, und einem Wurm besteht, der sich selbst kopiert und ohne fremde Hilfe durch das Netzwerk wandert.
Das Schema ordnet die häufigsten Schadprogramme ein, wie die Abbildung zeigt. Eine der Arten ist mit einem Fragezeichen verdeckt: Es handelt sich um diejenige, die sich…
Das Schema ordnet die häufigsten Schadprogramme ein, wie die Abbildung zeigt.
Eine der Arten ist mit einem Fragezeichen verdeckt: Es handelt sich um diejenige, die sich als scheinbar nützliches Programm ausgibt, bei der Installation aber heimlich schädliche Aktionen ausführt. Gib an, welche Art fehlt, und beschreibe an einem Beispiel, wie sie auf ein Gerät gelangt.
Erstelle eine Vergleichstabelle für Virus, Wurm und Trojaner mit diesen drei Zeilen: muss andere Dateien infizieren, verbreitet sich allein über das Netzwerk, täuscht…
Erstelle eine Vergleichstabelle für Virus, Wurm und Trojaner mit diesen drei Zeilen: muss andere Dateien infizieren, verbreitet sich allein über das Netzwerk, täuscht die Person, damit sie es installiert. Fülle die neun Felder aus und schreibe ein Fazit, welche Art am meisten Mitwirkung des Nutzers selbst erfordert.
Wie Schadsoftware auf dein Gerät gelangt
Für jeden Weg gibt es eine passende Gegenmaßnahme:
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E-Mail-Anhang: Absender prüfen, unerwartete Anhänge nicht öffnen, bei Zweifel nachfragen.
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Download: nur von der offiziellen Webseite des Entwicklers oder aus dem offiziellen Store laden.
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USB-Stick: nichts Unbekanntes anschließen; Fundstücke abgeben.
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Apps: nur aus dem offiziellen Store, vor der Installation die Berechtigungen prüfen.
Du findest auf dem Schulhof einen verlorenen USB-Stick mit einem Etikett „Partyfotos“. Erkläre, welches Risiko es hat, ihn an deinen Computer anzuschließen, um…
Du findest auf dem Schulhof einen verlorenen USB-Stick mit einem Etikett „Partyfotos“. Erkläre, welches Risiko es hat, ihn an deinen Computer anzuschließen, um nachzusehen, was drauf ist, und was richtig wäre, damit zu tun.
Beim Herunterladen eines Raubkopie-Spiels verlangt das Installationsprogramm, das Antivirenprogramm zu deaktivieren, „damit es richtig funktioniert“. Erkläre, warum…
Beim Herunterladen eines Raubkopie-Spiels verlangt das Installationsprogramm, das Antivirenprogramm zu deaktivieren, „damit es richtig funktioniert“. Erkläre, warum diese Aufforderung mit ziemlicher Sicherheit eine Falle ist und welches Interesse das Programm daran hat, dass du deine Schutzmaßnahmen ausschaltest.
Erkläre zwei übliche Wege, auf denen ein Schadprogramm in einen Computer oder ein Handy gelangen kann (zum Beispiel E-Mail-Anhänge oder Apps aus inoffiziellen Stores),…
Erkläre zwei übliche Wege, auf denen ein Schadprogramm in einen Computer oder ein Handy gelangen kann (zum Beispiel E-Mail-Anhänge oder Apps aus inoffiziellen Stores), und beschreibe für jeden Weg eine konkrete Vorsichtsmaßnahme, die ihn blockiert.
Sicherheitslücken und die Bedeutung von Updates
Phishing braucht einen Menschen, der etwas anklickt. Bei einer Sicherheitslücke dringt die Schadsoftware dagegen über den Fehler selbst ein. Alte Systeme ohne Updates haben viele bereits bekannte und öffentlich beschriebene Lücken. Deshalb sind sie das bevorzugte Ziel: Der Angreifer muss nichts Neues finden, sondern nur einen bekannten Weg benutzen.
Ein Mitschüler behauptet: „Mein Handy kann keine Viren haben, weil es kein Computer ist.“ Begründe, warum diese Aussage falsch ist, und nenne ein Beispiel für eine echte…
Ein Mitschüler behauptet: „Mein Handy kann keine Viren haben, weil es kein Computer ist.“ Begründe, warum diese Aussage falsch ist, und nenne ein Beispiel für eine echte Bedrohung, die Handys betrifft.
Ein Lehrer erhält eine E-Mail mit der Datei „Rechnung.doc“, und beim Öffnen fordert das Programm dazu auf, „Makros zu aktivieren, um den Inhalt anzuzeigen“. Erkläre, was…
Ein Lehrer erhält eine E-Mail mit der Datei „Rechnung.doc“, und beim Öffnen fordert das Programm dazu auf, „Makros zu aktivieren, um den Inhalt anzuzeigen“. Erkläre, was Makros sind, warum sie in einem Dokument von einem Unbekannten gefährlich sein können und was der Lehrer tun sollte.
Erkläre, was eine Sicherheitslücke ist, wie Schadprogramme sie ausnutzen, um einzudringen, ohne jemanden täuschen zu müssen, und warum Geräte mit alten, nicht…
Erkläre, was eine Sicherheitslücke ist, wie Schadprogramme sie ausnutzen, um einzudringen, ohne jemanden täuschen zu müssen, und warum Geräte mit alten, nicht aktualisierten Systemen ihr bevorzugtes Ziel sind.
Ransomware, Botnetze und versteckte Schadsoftware
Ein Botnetz ist ein Netz aus vielen infizierten Geräten („Zombies“), die ein Angreifer fernsteuert. Er nutzt sie zum Versenden von Spam, zum heimlichen Schürfen von Kryptowährung oder für DDoS-Angriffe: Tausende Geräte rufen gleichzeitig eine Webseite auf, bis sie überlastet ist und nicht mehr erreichbar ist (Verfügbarkeit). Der Besitzer merkt oft nur, dass sein Gerät langsamer ist.
Der Computer eines Freundes ist zum „Zombie“ geworden: Er gehört zu einem Netzwerk infizierter Geräte, die Webseiten angreifen, ohne dass er es bemerkt. Erkläre, wie das…
Der Computer eines Freundes ist zum „Zombie“ geworden: Er gehört zu einem Netzwerk infizierter Geräte, die Webseiten angreifen, ohne dass er es bemerkt. Erkläre, wie das passieren konnte, welche Anzeichen er an seinem Gerät beobachten könnte und was er tun sollte, um es zu bereinigen.
Nach der Installation eines „Cheats“ (Tricks) für ein Spiel, das aus einem Forum heruntergeladen wurde, erscheinen alle Fotos auf dem Handy verschlüsselt, und es wird…
Nach der Installation eines „Cheats“ (Tricks) für ein Spiel, das aus einem Forum heruntergeladen wurde, erscheinen alle Fotos auf dem Handy verschlüsselt, und es wird ein Lösegeld verlangt. Erkläre, welche Art von Angriff er erlitten hat, warum Cheats und Münzgeneratoren ein so wirksamer Köder sind und welche vorbeugende Maßnahme das Desaster verhindert hätte.
Der Server einer Schule wird Opfer eines Ransomware-Angriffs: Alle Daten der Schülerinnen und Schüler und alle Akten sind verschlüsselt, und für ihre Wiederherstellung…
Der Server einer Schule wird Opfer eines Ransomware-Angriffs: Alle Daten der Schülerinnen und Schüler und alle Akten sind verschlüsselt, und für ihre Wiederherstellung werden 10.000 € in Kryptowährung verlangt. Die Schule hatte eine tägliche Datensicherung auf einer externen Festplatte, die dauerhaft per USB am Server angeschlossen war und ebenfalls vollständig verschlüsselt wurde.
- a) Erkläre die technische Ursache, warum das Datensicherungssystem der Schule bei diesem Angriff versagt hat.
- b) Begründe zwei Gründe, warum die Schulleitung das Lösegeld unter keinen Umständen zahlen darf.
- c) Entwirf eine Backup-Strategie auf Grundlage der 3-2-1-Regel, die garantiert, dass sich die Daten bei einem identischen Angriff in Zukunft ohne Zahlung wiederherstellen lassen.
Warnzeichen und falsche Virenschutzprogramme
Viele Schadprogramme wollen unbemerkt bleiben, denn je länger sie unentdeckt sind, desto mehr können sie ausspähen oder missbrauchen. Typische Anzeichen für einen Befall:
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Das Gerät ist ungewöhnlich langsam, der Lüfter läuft ohne erkennbaren Grund.
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Werbefenster oder neue Browser-Tabs öffnen sich von selbst, die Startseite hat sich verändert.
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Der Akku ist schneller leer, der Datenverbrauch steigt.
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Unbekannte Programme oder Browser-Symbolleisten sind installiert.
Was tun bei Verdacht?
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Vom Netz trennen (WLAN aus, Kabel ziehen), damit nichts mehr gesendet oder nachgeladen wird.
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Mit einem aktuellen Virenscanner das ganze System prüfen; unbekannte Programme und Erweiterungen entfernen.
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Passwörter ändern, aber von einem sauberen Gerät aus.
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Im Zweifel Hilfe holen (Eltern, Lehrkraft, IT-Betreuung) und wichtige Daten aus dem Backup wiederherstellen.
Kommentiere diesen Satz: „Wenn mein Computer ein Schadprogramm hätte, würde ich das sofort merken.“ Begründe, warum viele Schadprogramme unbemerkt bleiben wollen, und…
Kommentiere diesen Satz: „Wenn mein Computer ein Schadprogramm hätte, würde ich das sofort merken.“ Begründe, warum viele Schadprogramme unbemerkt bleiben wollen, und nenne drei unauffällige Anzeichen, die sie verraten können.
Ein Mitschüler behauptet: „Mir ist es egal, ob mein Computer infiziert wird: Ich nutze kein Onlinebanking, habe kein Geld auf meinen Konten, und meine Dateien…
Ein Mitschüler behauptet: „Mir ist es egal, ob mein Computer infiziert wird: Ich nutze kein Onlinebanking, habe kein Geld auf meinen Konten, und meine Dateien interessieren niemanden, also gewinnt kein Cyberkrimineller etwas, wenn er mich angreift.“
Widerlege seine Haltung, indem du drei reale und lukrative Verwendungen aufzeigst, die Angreifer für ein infiziertes Gerät eines Nutzers ohne scheinbar wertvolle Daten haben (mit technischen Begriffen wie Zombie-Netzwerken oder Botnetzen für Denial-of-Service-Angriffe, verstecktem Mining von Kryptowährungen und Identitätsvortäuschung zur Verbreitung von Phishing). Begründe, warum ein ungeschütztes Gerät ein Risiko für den Rest der digitalen Gemeinschaft darstellt.
Beim Surfen auf einer Seite zum Herunterladen von Dateien erscheint einem Schüler im Browser ein Fenster, das die Oberfläche von Windows Defender nachahmt, mit…
Beim Surfen auf einer Seite zum Herunterladen von Dateien erscheint einem Schüler im Browser ein Fenster, das die Oberfläche von Windows Defender nachahmt, mit Warnsirene und der Meldung: „KRITISCHER ALARM! Dein Gerät hat 37 Trojaner-Viren, die die Festplatte C: zerstören. Lade diesen Cleaner innerhalb von 60 Sekunden herunter, um deine Daten nicht zu verlieren.“
- a) Zeige auf Grundlage der Prozessisolierung des Browsers (Sandbox) und der Architektur des Betriebssystems, warum es technisch unmöglich ist, dass eine Webseite den tatsächlichen Zustand der Dateien auf der Festplatte kennt.
- b) Ordne diese Meldung der Kategorie des Betrugs zu (Scareware) und sage voraus, was im System passiert, wenn der Nutzer klickt und die angebotene Datei zum „Desinfizieren“ öffnet.
- c) Erkläre, welche zwei richtigen Handlungen der Nutzer ausführen muss, um diese Warnung zu schließen, ohne mit den Schaltflächen des schädlichen Fensters zu interagieren.
Gute Gewohnheiten: So schützt du dich
Dies sind Handlungsoptionen für den Umgang mit deinen Geräten und Daten. Jede Maßnahme schützt ein bestimmtes Schutzziel:
| Maßnahme | Wirkung | Schutzziel |
|---|---|---|
| Updates installieren | schließt Sicherheitslücken | alle drei |
| Virenschutzprogramm und Firewall | erkennt Schadsoftware, blockiert unerwünschte Verbindungen | Vertraulichkeit, Integrität |
| Backup (getrennt aufbewahrt) | Daten lassen sich wiederherstellen | Verfügbarkeit |
| Passwort-Manager und Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) | gestohlene Passwörter allein reichen nicht | Vertraulichkeit |
| Software nur aus offiziellen Quellen | vermeidet Trojaner | Integrität, Vertraulichkeit |
| Berechtigungen von Apps prüfen | verhindert Überwachung | Vertraulichkeit |
Zurück zum Anfang: Leas Stick gehört nicht an den Laptop. Sie gibt ihn im Sekretariat ab, denn ein unbekannter Datenträger ist genau der Köder, mit dem Schadsoftware auf Geräte gebracht wird.
Berechtigungen von Apps beurteilen
Apps dürfen nur auf Funktionen zugreifen, die du ihnen erlaubst. Der Maßstab: Passt die Berechtigung zur Funktion der App? Eine Taschenlampen-App braucht Kamera-Blitz, mehr nicht. SMS lesen, Kontakte, genauer Standort oder „über anderen Apps anzeigen“ sind für sie nicht nötig und deuten auf Trojaner oder Spyware hin.
Ordne diese Download-Quellen für eine App vom geringsten zum größten Risiko und begründe deine Reihenfolge: ein Portal mit „kostenlosen“ Programmen voller Werbung, der…
Ordne diese Download-Quellen für eine App vom geringsten zum größten Risiko und begründe deine Reihenfolge: ein Portal mit „kostenlosen“ Programmen voller Werbung, der offizielle Store des Systems, die offizielle Webseite des Entwicklers.
Analysiere die Berechtigungen, die zwei angeblich kostenlose Apps in einem Handy-Store anfordern: App „LuzFlash“: Zugriff auf Kamera/Blitz und Steuerung der Vibration.…
Analysiere die Berechtigungen, die zwei angeblich kostenlose Apps in einem Handy-Store anfordern:
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App „LuzFlash“: Zugriff auf Kamera/Blitz und Steuerung der Vibration.
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App „SuperClean & Flash“: Zugriff auf Kamera/Blitz, SMS lesen, Kontaktliste, genauer Standort und Berechtigung, „über anderen Apps anzuzeigen“.
- a) Begründe technisch, warum die Berechtigungsliste der zweiten App ein deutlicher Hinweis auf Schadsoftware (Trojaner oder Spyware) ist.
- b) Erkläre, welchen Angriffsvektor oder wirtschaftlichen Vorteil ein Angreifer erhält, wenn er speziell das Lesen von SMS mit der Berechtigung „über anderen Apps anzeigen“ gegenüber den Warnungen des Mobile Bankings kombiniert.
- c) Nenne zwei technische Prüfungen, die du vor dem Herunterladen jeder App durchführen solltest, um zu überprüfen, dass sie seriös ist.
Auf den Computern der Schulbibliothek werden ständig Malware-Infektionen festgestellt, die von USB-Sticks der Schülerinnen und Schüler stammen. Die Schulleitung schlägt…
Auf den Computern der Schulbibliothek werden ständig Malware-Infektionen festgestellt, die von USB-Sticks der Schülerinnen und Schüler stammen. Die Schulleitung schlägt zwei extreme Alternativen vor: A) „Die USB-Anschlüsse mit Kleber unbrauchbar machen, damit sie niemand benutzt“ oder B) „Auf die Eigenverantwortung setzen und keinerlei Einschränkung anwenden“.
Entwirf einen technischen Kompromissvorschlag, der umsetzbar ist und das Problem löst, ohne die Schülerinnen und Schüler daran zu hindern, die Computer zum Lernen zu nutzen. Lege dazu drei technische Maßnahmen zur Konfiguration des Betriebssystems fest (Verwaltung von Konten und Berechtigungen, Systemeinfrierung oder Geräteprüfung) sowie zwei organisatorische Nutzungsregeln und begründe jeweils, welches genaue Risiko sie entschärfen.
Im Technikraum haben sich mehrere Geräte infiziert, weil die Schülerinnen und Schüler Software für Projekte (Videoeditoren, Treiber für 3D-Drucker) über nicht…
Im Technikraum haben sich mehrere Geräte infiziert, weil die Schülerinnen und Schüler Software für Projekte (Videoeditoren, Treiber für 3D-Drucker) über nicht vertrauenswürdige Links herunterladen. Entwirf ein technisches Protokoll in drei Phasen („Vor dem Download“, „Während der Installation“ und „Nach dem ersten Start“), das jede Schülerin und jeder Schüler verpflichtend anwenden muss.
Beschreibe für jede Phase eine genaue technische Prüfung (wie die Überprüfung der Quelle und der Signatur oder Hash-Summe, das Erkennen gebündelter Installationsprogramme oder die Kontrolle der aktiven Prozesse im System) und erkläre, welche Art von Malware oder welches Risiko sie verhindert.