Aufgaben: Auswertung von Öltröpfchen-Messungen
Beim vereinfachten Millikan-Versuch schwebt ein geladenes Öltröpfchen zwischen zwei horizontalen Kondensatorplatten im Abstand $d = 5,0\ \text{mm}$. Die angelegte…
Beim vereinfachten Millikan-Versuch schwebt ein geladenes Öltröpfchen zwischen zwei horizontalen Kondensatorplatten im Abstand $d = 5,0\ \text{mm}$. Die angelegte Spannung beträgt $U = 400\ \text{V}$. Die Gewichtskraft des Tröpfchens beträgt $F_G = 6,4 \cdot 10^{-14}\ \text{N}$.
- a) Berechnen Sie die elektrische Feldstärke $E = \frac{U}{d}$ zwischen den Platten.
- b) Begründen Sie, warum im Schwebezustand $F_{el} = F_G$ gilt, und berechnen Sie die Ladung $q = \frac{F_G}{E}$ des Tröpfchens.
Ein Öltröpfchen trägt die Ladung $q = 4,8 \cdot 10^{-19}\ \text{C}$. Die Elementarladung beträgt $e = 1,6 \cdot 10^{-19}\ \text{C}$. a) Berechnen Sie, wie viele…
Ein Öltröpfchen trägt die Ladung $q = 4,8 \cdot 10^{-19}\ \text{C}$. Die Elementarladung beträgt $e = 1,6 \cdot 10^{-19}\ \text{C}$.
- a) Berechnen Sie, wie viele Elementarladungen das Tröpfchen trägt, $n = \frac{q}{e}$.
- b) Das Tröpfchen nimmt zusätzlich zwei Elektronen auf. Geben Sie die neue Ladung an, wenn die Ausgangsladung positiv war.
Beschreiben Sie in vier bis fünf Sätzen den Aufbau des vereinfachten Millikan-Versuchs. Nennen Sie dabei: a) die Bauteile (Kondensator, Zerstäuber, Mikroskop,…
Beschreiben Sie in vier bis fünf Sätzen den Aufbau des vereinfachten Millikan-Versuchs. Nennen Sie dabei:
- a) die Bauteile (Kondensator, Zerstäuber, Mikroskop, Spannungsquelle),
- b) die Kräfte, die auf ein schwebendes Öltröpfchen wirken, mit ihren Richtungen.
In einer Schulsammlung in Göttingen schwebt ein Öltröpfchen der Masse $m = 6,5 \cdot 10^{-16}\ \text{kg}$ in einem Plattenkondensator mit Plattenabstand…
In einer Schulsammlung in Göttingen schwebt ein Öltröpfchen der Masse $m = 6,5 \cdot 10^{-16}\ \text{kg}$ in einem Plattenkondensator mit Plattenabstand $d = 6,0\ \text{mm}$ bei der Spannung $U = 245\ \text{V}$. Verwenden Sie $g = 9,81\ \frac{\text{m}}{\text{s}^2}$.
- a) Berechnen Sie die Ladung $q$ des Tröpfchens.
- b) Bestimmen Sie, wie viele Elementarladungen ($e = 1,602 \cdot 10^{-19}\ \text{C}$) dies entspricht.
- c) Bestimmen Sie das Vorzeichen der Ladung, wenn die obere Platte positiv geladen ist.
Bei fünf Öltröpfchen wurden im Schwebeversuch folgende Ladungen bestimmt: | Tröpfchen | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | |---|---|---|---|---|---| | $q$ in $10^{-19}\ \text{C}$ | 3,2…
Bei fünf Öltröpfchen wurden im Schwebeversuch folgende Ladungen bestimmt:
| Tröpfchen | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 |
|---|---|---|---|---|---|
| $q$ in $10^{-19}\ \text{C}$ | 3,2 | 8,0 | 4,8 | 11,2 | 6,4 |
- a) Berechnen Sie die Differenzen benachbarter, der Größe nach geordneter Ladungswerte.
- b) Schätzen Sie daraus die kleinste Ladung ab.
- c) Geben Sie für jedes Tröpfchen die Anzahl $n$ der Elementarladungen an.
Ein Öltröpfchen sinkt im ausgeschalteten Feld mit konstanter Geschwindigkeit $v = 0,12\ \frac{\text{mm}}{\text{s}}$. Bei eingeschaltetem Feld (…
Ein Öltröpfchen sinkt im ausgeschalteten Feld mit konstanter Geschwindigkeit $v = 0,12\ \frac{\text{mm}}{\text{s}}$. Bei eingeschaltetem Feld ($E = 5,0 \cdot 10^4\ \frac{\text{V}}{\text{m}}$) schwebt es. Die Gewichtskraft (abzüglich Auftrieb) beträgt $F = 4,0 \cdot 10^{-14}\ \text{N}$.
- a) Berechnen Sie die Ladung des Tröpfchens.
- b) Erklären Sie, warum die Sinkgeschwindigkeit ohne Feld zur Bestimmung der Tröpfchenmasse genutzt werden kann (Stokes'sche Reibung).
- c) Berechnen Sie die Zahl der Überschusselektronen.
Bei einem Millikan-Versuch wurden folgende Ladungen gemessen (in $10^{-19}\ \text{C}$): 4,81; 9,60; 6,43; 14,45; 8,02; 11,22; 3,19; 12,86. a) Ordnen Sie die Werte und…
Bei einem Millikan-Versuch wurden folgende Ladungen gemessen (in $10^{-19}\ \text{C}$): 4,81; 9,60; 6,43; 14,45; 8,02; 11,22; 3,19; 12,86.
- a) Ordnen Sie die Werte und berechnen Sie die Differenzen aufeinanderfolgender Werte.
- b) Begründen Sie, dass die Messwerte auf eine kleinste Ladung hindeuten, und bestimmen Sie diese durch Mittelung der Quotienten $q/n$ mit sinnvoll gewählten ganzen Zahlen $n$.
- c) Erläutern Sie, warum aus endlich vielen Messwerten nur auf die Existenz einer kleinsten Ladung geschlossen, sie aber nicht bewiesen werden kann.
Ein Schüler behauptet: „Wenn die gemessenen Ladungen beliebige Werte hätten, könnte man das im Histogramm sofort erkennen.“ Gemessen wurden 40 Tröpfchen; die Ladungen…
Ein Schüler behauptet: „Wenn die gemessenen Ladungen beliebige Werte hätten, könnte man das im Histogramm sofort erkennen.“ Gemessen wurden 40 Tröpfchen; die Ladungen häufen sich bei $1,6$; $3,2$; $4,8$; $6,4$ und $8,0$ (jeweils in $10^{-19}\ \text{C}$) mit Streuung von etwa $\pm 0,2$.
- a) Skizzieren Sie in Worten das erwartete Histogramm und vergleichen Sie es mit dem Histogramm bei kontinuierlich verteilter Ladung.
- b) Beurteilen Sie, ab welcher Messunsicherheit die Methode scheitern würde (Argument über den Abstand $e$ und die Streuung).
- c) Erklären Sie, warum Tröpfchen mit $q = e$ schwer zu messen sind.
Ein Öltröpfchen (Dichte $\rho = 870\ \frac{\text{kg}}{\text{m}^3}$, Radius $r = 0,50\ \mu\text{m}$) schwebt in einem Feld…
Ein Öltröpfchen (Dichte $\rho = 870\ \frac{\text{kg}}{\text{m}^3}$, Radius $r = 0,50\ \mu\text{m}$) schwebt in einem Feld $E = 1,4 \cdot 10^4\ \frac{\text{V}}{\text{m}}$. Der Auftrieb in Luft ist zu vernachlässigen. $g = 9,81\ \frac{\text{m}}{\text{s}^2}$.
- a) Berechnen Sie die Masse des Tröpfchens ($V = \frac{4}{3}\pi r^3$).
- b) Berechnen Sie die Ladung und die Anzahl der Elementarladungen.
- c) Bewerten Sie, wie sich ein Fehler von 5 % im Radius auf den ermittelten Wert von $n$ auswirkt, und begründen Sie, ob $n$ dennoch eindeutig bestimmbar ist.