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Lernunterlagen

Aufgaben: Wirtschaftsstandort Deutschland

Üben★☆☆
Material: Ein Maschinenbauunternehmen in Ostwestfalen plant ein neues Werk. Es prüft folgende Faktoren: Verfügbarkeit von Fachkräften, Energiepreise, Verkehrsanbindung,…

Material: Ein Maschinenbauunternehmen in Ostwestfalen plant ein neues Werk. Es prüft folgende Faktoren: Verfügbarkeit von Fachkräften, Energiepreise, Verkehrsanbindung, Lebensqualität der Region, Steuerbelastung und Dauer von Genehmigungsverfahren.

  1. a) Ordnen Sie die Faktoren begründet den harten und weichen Standortfaktoren zu.
  1. b) Nennen Sie zwei weitere Standortfaktoren.
  1. c) Beschreiben Sie, warum Standortfaktoren für Unternehmen im regionalen und globalen Wettbewerb relevant sind.
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Üben★☆☆
Material (fiktive Werte): Die Arbeitskosten je Stunde betragen in Deutschland 40 € und in einem Vergleichsland 12 €. Ein Betrieb hat 100 Beschäftigte mit je 1.600…

Material (fiktive Werte): Die Arbeitskosten je Stunde betragen in Deutschland 40 € und in einem Vergleichsland 12 €. Ein Betrieb hat 100 Beschäftigte mit je 1.600 Arbeitsstunden im Jahr.

  1. a) Berechnen Sie das Verhältnis der Arbeitskosten je Stunde.
  1. b) Berechnen Sie die jährliche Differenz der Arbeitskosten für den Betrieb.
  1. c) Erläutern Sie, warum niedrige Arbeitskosten allein nicht über Standortentscheidungen entscheiden.
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Üben★☆☆
Material: Gemeinden erheben Gewerbesteuer. Sie ergibt sich als Messbetrag mal Hebesatz. Der Hebesatz der Stadt A beträgt 450 %, der Stadt B 400 %. Ein Unternehmen hat…

Material: Gemeinden erheben Gewerbesteuer. Sie ergibt sich als Messbetrag mal Hebesatz. Der Hebesatz der Stadt A beträgt 450 %, der Stadt B 400 %. Ein Unternehmen hat einen Gewerbesteuer-Messbetrag von 100.000 €.

  1. a) Berechnen Sie die Gewerbesteuer des Unternehmens in beiden Städten und die Differenz.
  1. b) Nennen Sie zwei Instrumente, mit denen Kommunen um die Ansiedlung von Unternehmen konkurrieren.
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Üben★★☆
Material (fiktives Szenario): Ein Halbleiterhersteller plant in einem Bundesland ein Werk mit einer Investition von 30 Mrd. €. Bund und Land bieten Subventionen von 10…

Material (fiktives Szenario): Ein Halbleiterhersteller plant in einem Bundesland ein Werk mit einer Investition von 30 Mrd. €. Bund und Land bieten Subventionen von 10 Mrd. €. Es entstehen 3.000 Arbeitsplätze. Befürworter nennen Technologiekompetenz und regionale Entwicklung. Kritiker nennen Kosten für Steuerzahler und Mitnahmeeffekte.

  1. a) Berechnen Sie die Subvention je Arbeitsplatz und den Anteil der Subvention an der Investitionssumme.
  1. b) Erläutern Sie Standortfaktoren, die für die Ansiedlung bedeutsam sein können.
  1. c) Analysieren Sie die Interessen von Unternehmen, Politik und Steuerzahlern.
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Üben★★☆
Material (fiktive Werte): Ein Chemiebetrieb im Rheinland verbraucht 200 GWh Strom im Jahr. Der Industriestrompreis beträgt in Deutschland 17 ct/kWh, in den USA 8 ct/kWh.…

Material (fiktive Werte): Ein Chemiebetrieb im Rheinland verbraucht 200 GWh Strom im Jahr. Der Industriestrompreis beträgt in Deutschland 17 ct/kWh, in den USA 8 ct/kWh. Es gilt 1 GWh = 1.000.000 kWh. Der Betrieb erwägt, Produktion in die USA zu verlagern. Dagegen sprechen Fachkräfte, Rechtssicherheit, Lieferbeziehungen und Forschungsnähe in Deutschland.

  1. a) Berechnen Sie die jährliche Differenz der Stromkosten in Euro (1 ct = 0,01 €).
  1. b) Analysieren Sie die Bedeutung der Energiepreise als Standortfaktor und die Argumente für und gegen eine Verlagerung.
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Üben★★☆
Material (fiktive Werte): Die Handwerkskammer in Münster meldet für eine Region 5.700 Ausbildungsstellen und 4.500 Bewerberinnen und Bewerber. Viele Betriebe finden…

Material (fiktive Werte): Die Handwerkskammer in Münster meldet für eine Region 5.700 Ausbildungsstellen und 4.500 Bewerberinnen und Bewerber. Viele Betriebe finden keine Auszubildenden. Der Fachkräftemangel erhöht die Löhne und verzögert Aufträge. Diskutiert werden die Stärkung der dualen Ausbildung, bessere Berufsorientierung und Zuwanderung von Fachkräften.

  1. a) Berechnen Sie die Zahl der Stellen je Bewerberin bzw. Bewerber.
  1. b) Analysieren Sie die Folgen des Fachkräftemangels für den Wirtschaftsstandort.
  1. c) Erläutern Sie zwei Maßnahmen zur Verbesserung dieser Standortbedingung.
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Üben★★★
Material (fiktives Szenario): Zwei Regionen konkurrieren um die Ansiedlung eines Unternehmens mit einem jährlichen Gewinn von 20 Mio. € und einem Steuersatz von 30 %.…

Material (fiktives Szenario): Zwei Regionen konkurrieren um die Ansiedlung eines Unternehmens mit einem jährlichen Gewinn von 20 Mio. € und einem Steuersatz von 30 %. Region A bietet einen Steuererlass für 5 Jahre. Unabhängig von der gewählten Region entstehen durch die Ansiedlung 800 Arbeitsplätze. Region B bietet Investitionen in Verkehrsinfrastruktur und Ausbildung und keinen Steuererlass.

  1. a) Berechnen Sie den Steuerverzicht von Region A insgesamt und je Arbeitsplatz.
  1. b) Erörtern Sie die Konkurrenz von Ländern und Regionen um die Ansiedlung von Unternehmen. Ziehen Sie Wirkungen auf Beschäftigung, öffentliche Haushalte und Standortwettbewerb heran.
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Üben★★★
Material (fiktive Werte): Ein Arbeitgeberverband befragt Unternehmen zum Standort Deutschland. Bewertungsskala von 1 (sehr schlecht) bis 10 (sehr gut): | Faktor |…

Material (fiktive Werte): Ein Arbeitgeberverband befragt Unternehmen zum Standort Deutschland. Bewertungsskala von 1 (sehr schlecht) bis 10 (sehr gut):

Faktor Bewertung
Infrastruktur 6
Fachkräfte 5
Energiepreise 3
Bürokratie 3
Rechtssicherheit 9
Forschung 8

Ein energieintensives Unternehmen gewichtet Energie mit 40 % und Fachkräfte, Rechtssicherheit und Forschung mit je 20 %. Andere Faktoren bleiben unberücksichtigt.

  1. a) Berechnen Sie den ungewichteten Mittelwert aller Bewertungen und den gewichteten Index des Unternehmens.
  1. b) Beurteilen Sie die Aussagekraft der Befragung unter Aspekten der Validität (Auftraggeber, Stichprobe, Gewichtung) und formulieren Sie ein begründetes Urteil zur Standortqualität.
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Üben★★★
Material (fiktives Szenario): Im Rheinischen Revier sollen mit dem Kohleausstieg 15.000 Arbeitsplätze in der Braunkohle wegfallen. Für den Strukturwandel sind…

Material (fiktives Szenario): Im Rheinischen Revier sollen mit dem Kohleausstieg 15.000 Arbeitsplätze in der Braunkohle wegfallen. Für den Strukturwandel sind Strukturhilfen von insgesamt 15 Mrd. € vorgesehen. Geplant sind Gewerbeflächen, Forschungseinrichtungen, Verkehrsprojekte und Qualifizierung. Kritiker zweifeln an der Zielgenauigkeit der Mittel. Beschäftigte und Kommunen fordern verbindliche Zusagen.

  1. a) Berechnen Sie die Strukturhilfen je wegfallendem Arbeitsplatz.
  1. b) Beurteilen Sie die Maßnahmen im Hinblick auf Standortfaktoren, soziale Folgen und Interessen der Akteure. Beurteilen Sie auch die Reichweite der Zahl aus Teilaufgabe a).
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