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Lernunterlagen

Aufgaben: Wandel der Arbeitswelt und Flexibilisierung

Üben★☆☆
Material (fiktive Werte, gerundet): In einer Region gab es im Jahr 2005 insgesamt 33,0 Mio. Kernerwerbstätige, davon 7,6 Mio. in atypischer Beschäftigung. Im Jahr 2023…

Material (fiktive Werte, gerundet): In einer Region gab es im Jahr 2005 insgesamt 33,0 Mio. Kernerwerbstätige, davon 7,6 Mio. in atypischer Beschäftigung. Im Jahr 2023 waren es 38,0 Mio. Kernerwerbstätige, davon 8,4 Mio. in atypischer Beschäftigung.

  1. a) Nennen Sie vier Formen atypischer Beschäftigung.
  1. b) Berechnen Sie den Anteil atypisch Beschäftigter für beide Jahre.
  1. c) Beschreiben Sie die Entwicklung der atypischen Beschäftigung in absoluten Zahlen und als Anteil.
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Üben★☆☆
Material: Lena (22) arbeitet in einer Gaststätte in Münster auf Minijob-Basis. Sie arbeitet 40 Stunden im Monat bei einem Stundenlohn von 13 €. Die Verdienstgrenze für…

Material: Lena (22) arbeitet in einer Gaststätte in Münster auf Minijob-Basis. Sie arbeitet 40 Stunden im Monat bei einem Stundenlohn von 13 €. Die Verdienstgrenze für Minijobs liegt bei 556 € im Monat (Stand 2025).

  1. a) Berechnen Sie Lenas Monatsverdienst und prüfen Sie, ob die Verdienstgrenze eingehalten wird.
  1. b) Nennen Sie zwei Merkmale, die Minijobs von sozialversicherungspflichtiger Vollzeitbeschäftigung unterscheiden.
  1. c) Erläutern Sie zwei Risiken, die mit Minijobs für die Beschäftigten verbunden sein können.
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Üben★☆☆
Material: Ein Maschinenbaubetrieb in Bielefeld führt Arbeitszeitkonten ein. Die vertragliche Arbeitszeit beträgt 35 Stunden pro Woche. Ein Beschäftigter arbeitet in vier…

Material: Ein Maschinenbaubetrieb in Bielefeld führt Arbeitszeitkonten ein. Die vertragliche Arbeitszeit beträgt 35 Stunden pro Woche. Ein Beschäftigter arbeitet in vier aufeinanderfolgenden Wochen 38, 36, 33 und 32 Stunden.

  1. a) Berechnen Sie den Saldo seines Arbeitszeitkontos nach vier Wochen.
  1. b) Nennen Sie zwei weitere Arbeitszeitmodelle.
  1. c) Erläutern Sie je einen Vorteil flexibler Arbeitszeiten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
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Üben★★☆
Material: Jonas liefert als formal Selbstständiger für eine Lieferdienst-App Essen aus. Er erzielt einen Umsatz von 14 € pro Stunde. Davon muss er Fahrzeugkosten,…

Material: Jonas liefert als formal Selbstständiger für eine Lieferdienst-App Essen aus. Er erzielt einen Umsatz von 14 € pro Stunde. Davon muss er Fahrzeugkosten, Versicherung und Krankenversicherung in Höhe von 5,50 € pro Stunde selbst tragen. Der gesetzliche Mindestlohn liegt bei 12,82 € pro Stunde (Stand 2025). Die Plattform bestimmt Aufträge, Routen und Bewertungssystem.

  1. a) Berechnen Sie Jonas' Stundenverdienst nach Abzug der Kosten und seine Differenz zum Mindestlohn.
  1. b) Analysieren Sie Ursachen und Folgen der Flexibilisierung der Arbeit auf Plattformen aus der Sicht des Unternehmens und der Beschäftigten.
  1. c) Erläutern Sie, warum in diesem Fall der Verdacht auf Scheinselbstständigkeit besteht.
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Üben★★☆
Material (fiktive Werte): In einem Land arbeiten 20 Mio. erwerbstätige Frauen und 22 Mio. erwerbstätige Männer. Die Teilzeitquote beträgt bei den Frauen 49 % und bei den…

Material (fiktive Werte): In einem Land arbeiten 20 Mio. erwerbstätige Frauen und 22 Mio. erwerbstätige Männer. Die Teilzeitquote beträgt bei den Frauen 49 % und bei den Männern 12 %. Als häufigster Grund von Frauen für Teilzeit werden Betreuung von Kindern und Pflege von Angehörigen genannt.

  1. a) Berechnen Sie die Zahl der Teilzeitbeschäftigten insgesamt und den Frauenanteil an allen Teilzeitbeschäftigten.
  1. b) Analysieren Sie Ursachen und Folgen der unterschiedlichen Teilzeitquoten unter Berücksichtigung von Geschlechteraspekten.
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Üben★★☆
Material: In einer Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie fordert die Gewerkschaft 7 % mehr Entgelt sowie eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit auf 32 Stunden bei…

Material: In einer Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie fordert die Gewerkschaft 7 % mehr Entgelt sowie eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit auf 32 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Der Arbeitgeberverband verweist auf schwache Konjunktur und Fachkräftemangel und bietet 3 % mehr Entgelt. Das Monatsentgelt einer Facharbeiterin beträgt bisher 3.800 €.

  1. a) Berechnen Sie ihr neues Monatsentgelt bei Erfüllung der Forderung und beim Angebot sowie die Differenz.
  1. b) Analysieren Sie die Positionen im Hinblick auf die Interessen der Tarifparteien. Erläutern Sie dabei die Bedeutung der Tarifautonomie nach Art. 9 Abs. 3 GG.
  1. c) Erläutern Sie, wie Lohn- und Arbeitszeitpolitik mit den Zielen Umverteilung und Stabilität zusammenhängen.
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Üben★★★
Material: Ein Mittelständler in Dortmund (Software-Dienstleistungen) bietet seinen 120 Beschäftigten Homeoffice an; die Zahl der Beschäftigten blieb im gesamten Zeitraum…

Material: Ein Mittelständler in Dortmund (Software-Dienstleistungen) bietet seinen 120 Beschäftigten Homeoffice an; die Zahl der Beschäftigten blieb im gesamten Zeitraum konstant. Im Jahr 1 arbeiteten 30 Beschäftigte mindestens zwei Tage pro Woche mobil, im Jahr 4 waren es 78. Gleichzeitig wird ein KI-Assistent eingeführt, der Routineaufgaben übernimmt. Der Betriebsrat fordert Regeln zur Erreichbarkeit und zum Datenschutz. Die Geschäftsführung betont Kostenvorteile und höhere Attraktivität für Fachkräfte.

  1. a) Berechnen Sie den Anteil der mobil Arbeitenden in beiden Jahren und die Veränderung in Prozentpunkten.
  1. b) Beurteilen Sie Tendenzen des Wandels der Arbeitswelt aus der Sicht Ihrer zukünftigen Rolle als Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer und als Unternehmerin bzw. Unternehmer.
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Üben★★★
Material: In einem Industriebetrieb in Dortmund erhalten Beschäftigte der Stammbelegschaft durchschnittlich 3.600 € brutto im Monat. Leiharbeitskräfte in vergleichbarer…

Material: In einem Industriebetrieb in Dortmund erhalten Beschäftigte der Stammbelegschaft durchschnittlich 3.600 € brutto im Monat. Leiharbeitskräfte in vergleichbarer Tätigkeit erhalten im Durchschnitt 2.700 €. Der Betrieb nennt Auftragsschwankungen und Flexibilität als Gründe für den Einsatz von Leiharbeit. Die Gewerkschaft fordert „gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit“. Leiharbeitskräfte haben zudem häufiger Unterbrechungen im Erwerbsverlauf.

  1. a) Berechnen Sie, um wie viel Prozent das Entgelt der Leiharbeitskräfte unter dem der Stammbelegschaft liegt.
  1. b) Bewerten Sie die Entwicklung der Erwerbsarbeitsverhältnisse im Hinblick auf ihre sozialen Folgen. Berücksichtigen Sie dabei Interessen von Beschäftigten, Betrieben und Sozialversicherung.
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Üben★★★
Material: Die Mindestlohnkommission diskutiert eine Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns von 12,82 € auf 14,00 € pro Stunde. Befürworter nennen Kaufkraft und…

Material: Die Mindestlohnkommission diskutiert eine Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns von 12,82 € auf 14,00 € pro Stunde. Befürworter nennen Kaufkraft und Armutsvermeidung. Kritiker befürchten Arbeitsplatzverluste in lohnintensiven Branchen wie Gastronomie und Einzelhandel sowie Preissteigerungen. Eine Vollzeitkraft arbeitet 160 Stunden im Monat.

  1. a) Berechnen Sie die prozentuale Erhöhung des Mindestlohns und die Veränderung des Bruttomonatsverdienstes einer Vollzeitkraft in Euro.
  1. b) Erörtern Sie die Anhebung unter den Gesichtspunkten Umverteilung, Beschäftigung und Preisniveaustabilität.
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