Aufgaben: Intra- und interspezifische Beziehungen
Unterscheiden Sie intraspezifische und interspezifische Konkurrenz und nennen Sie je ein Beispiel aus einem heimischen Wald.
Unterscheiden Sie intraspezifische und interspezifische Konkurrenz und nennen Sie je ein Beispiel aus einem heimischen Wald.
Ordnen Sie folgende Beispiele den Beziehungstypen Parasitismus, Symbiose, Räuber-Beute oder Konkurrenz zu und begründen Sie kurz: a) Mykorrhiza zwischen Fichte und Pilz…
Ordnen Sie folgende Beispiele den Beziehungstypen Parasitismus, Symbiose, Räuber-Beute oder Konkurrenz zu und begründen Sie kurz:
- a) Mykorrhiza zwischen Fichte und Pilz
- b) Luchs und Reh im Harz
- c) Kuckuck und Teichrohrsänger
- d) Kohlmeise und Blaumeise um Nisthöhlen
Beschreiben Sie die Schwankungen der Populationsdichten bei einer Räuber-Beute-Beziehung nach den Lotka-Volterra-Regeln qualitativ (zeitliche Phasenverschiebung,…
Beschreiben Sie die Schwankungen der Populationsdichten bei einer Räuber-Beute-Beziehung nach den Lotka-Volterra-Regeln qualitativ (zeitliche Phasenverschiebung, Verlauf).
Die Populationen von Feldhase und Rotfuchs in einem Revier in Brandenburg schwanken periodisch. Die Hasenpopulation erreicht ihr Maximum im Jahr 3, die Fuchspopulation…
Die Populationen von Feldhase und Rotfuchs in einem Revier in Brandenburg schwanken periodisch. Die Hasenpopulation erreicht ihr Maximum im Jahr 3, die Fuchspopulation im Jahr 5.
- a) Erklären Sie die zeitliche Verschiebung.
- b) Nennen Sie zwei Gründe, warum reale Populationen vom einfachen Modell abweichen.
Der Mistelstrauch wächst auf Apfelbäumen und entzieht ihnen Wasser und Nährsalze, betreibt aber selbst Photosynthese. a) Ordnen Sie die Beziehung ein (Halbparasit) und…
Der Mistelstrauch wächst auf Apfelbäumen und entzieht ihnen Wasser und Nährsalze, betreibt aber selbst Photosynthese.
- a) Ordnen Sie die Beziehung ein (Halbparasit) und begründen Sie.
- b) Erläutern Sie, warum ein Parasit in der Regel nicht seinen Wirt vollständig tötet, und nennen Sie die Folge für die Koevolution.
In einer Versuchsreihe werden zwei Pantoffeltierchenarten (Paramecium aurelia und P. caudatum) getrennt und gemeinsam kultiviert. Getrennt erreichen beide eine stabile…
In einer Versuchsreihe werden zwei Pantoffeltierchenarten (Paramecium aurelia und P. caudatum) getrennt und gemeinsam kultiviert. Getrennt erreichen beide eine stabile Dichte, gemeinsam stirbt P. caudatum aus.
- a) Benennen Sie das zugrunde liegende Prinzip.
- b) Erklären Sie das Ergebnis mit Hilfe der ökologischen Nische.
In einer Langzeitstudie werden Schneehasen- und Luchspopulationen über 60 Jahre erfasst. Die Daten zeigen etwa zehnjährige Zyklen. Eine Studie behauptet, die Zyklen…
In einer Langzeitstudie werden Schneehasen- und Luchspopulationen über 60 Jahre erfasst. Die Daten zeigen etwa zehnjährige Zyklen. Eine Studie behauptet, die Zyklen werden nicht allein durch Räuber, sondern auch durch die Nahrungsqualität der Pflanzen bestimmt.
- a) Erläutern Sie, welche Aussagen des Lotka-Volterra-Modells die Daten stützen.
- b) Entwickeln Sie ein Experiment (z. B. Ausschlussversuch) zur Prüfung der Hypothese, dass die Nahrung eine Rolle spielt, und benennen Sie Kontrollgruppe und Variablen.
- c) Beurteilen Sie die Grenzen des Modells.
Flechten bestehen aus Pilz und Alge. Beide leben zusammen auf Gestein. In Labor-Kulturen können beide einzeln wachsen, jedoch in nährstoffarmem Medium nur sehr langsam.…
Flechten bestehen aus Pilz und Alge. Beide leben zusammen auf Gestein. In Labor-Kulturen können beide einzeln wachsen, jedoch in nährstoffarmem Medium nur sehr langsam.
- a) Erklären Sie, ob es sich um Symbiose oder kontrollierten Parasitismus handeln könnte, und bewerten Sie die Kosten-Nutzen-Bilanz für beide Partner.
- b) Leiten Sie ab, welche Messungen die Einstufung stützen würden.
- c) Erläutern Sie die Abhängigkeit der Beziehung von Umweltbedingungen.
Der Kleine Leberegel (Lanzettegel) nutzt Schnecke und Ameise als Zwischenwirte und das Schaf als Endwirt; infizierte Ameisen beißen sich an Grashalmen fest. a)…
Der Kleine Leberegel (Lanzettegel) nutzt Schnecke und Ameise als Zwischenwirte und das Schaf als Endwirt; infizierte Ameisen beißen sich an Grashalmen fest.
- a) Beschreiben Sie den Zusammenhang zwischen Verhaltensänderung und Fortpflanzungserfolg des Parasiten.
- b) Analysieren Sie Kosten und Nutzen für den Parasiten und den Zwischenwirt Ameise.
- c) Erklären Sie, wie Koevolution zwischen Wirt und Parasit zu einem Wettrüsten führen kann.